Achtung, lies vorher den Prolog, wenn du ihn noch nicht gelesen hast!
Kapitel I
Voymar´s Flucht
Voymar wachte auf. Ein lauter Ruf hatte ihn aus seinen Träumen, wunderbaren Träumen der Freiheit, in denen
er sich von Moritz befreien würde, geweckt.
„Voymar, steh auf! Wir müssen weiterarbeiten!“, rief sein Kollege ZoGer. „Wenn dich jemand beim Schlafen erwischt, bist du Futter für die Duckgang! Du weißt doch was sie vor 6 Tagen getan haben. Oder willst du wie aCookie aufgefressen werden?“
Müde rappelte Voymar sich auf, und schüttelte den Staub ab, in dem er geschlafen hatte. „Ich komme ja schon“,
sagte er. Rasch arbeiteten sie weiter auf dem großen, grünen Weedfeld, wohl der einzig grünen Sache im Land, unter den scharfen Augen von SaroxDE, einem der schlimmsten Aufseher, der immer mit einer Peitsche in der Hand dastand, denn er war Moritz treu ergeben. Schwitzend arbeitete der Blümchenmod weiter. Aus den Augenwinkeln sah er, wie Sarox einen anderen verprügelte, der hilflos und blutend am Boden lag. „Arbeite gefälligst schneller!“, grölte er, „heute müssen wir den Dino füttern, also mach schneller, sonst wirst du mitverfüttert!“
Voymar konnte seine Wut fast nicht mehr im Zaum halten. Wütend arbeitete er weiter, stundenlang.
Als die Sonne sich zum Horizont senkte und der Himmel sich rot färbte, kam ein Bote
der Post und brachte Sarox eine Botschaft.
Der Aufseher war überhaupt nicht begeistert, eine Nachricht zu bekommen. Voymar spitzte die Ohren.
„Ich muss hier auf diesen Sauhaufen aufpassen. Selbst der müsste wissen,
dass ich Dienst habe. Also geh wieder weg!“, nörgelte Sarox. Doch der Bote ließ sich nicht abwimmeln.
Sie stritten hin und her, und der Aufseher wurde immer wütender.
Erschrocken schrie der Briefträger, als Sarox ihn packte und ihm spuckend ins Gesicht zischte: ,,Du wirst hier aufpassen...und wenn einer dieser stinkenden Sklaven fehlt, gerbe ich dir die Haut ab!"
Der Tyrann ließ ihn los und der Bote sank ängstlich zu Boden. Er stotterte gerade noch so heraus, dass er alles richtig machen werde. Unzufrieden ging Sarox los, um zu seinem Kollegen zu gehen.
Hier sah Voymar die Gelegenheit, auf die er immer gewartet hatte! Die Chance, frei zu sein!
Schnell wandte sich Voymar an ZoGer und flüsterte:
,,Das ist die Gelegenheit! Wir können aus diesem ganzen Mist hier fliehen!"
Doch ZoGer blickte nur entsetzt. Er stammelte: ,,W-W-Was? Wir können doch nicht einfach weglaufen! Wenn uns jemand erwischt sind wir Entenfutter!"
Verständnislos blickte Voymar ihn an, und fragte: ,,Willst du hier nicht weg? Wenn wir hier raus sind, könnten wir einen Weg finden, Moritz zu stoppen! Das können wir doch nicht verstreichen lassen!"
,,Ich habe zu viel Angst", gestand er, ,,geh du alleine. Ich kann das nicht."
,,Bist du sicher?"
ZoGer nickte.
Einen Moment später lief Voymar geduckt los. Er kroch zum Rand der Plantage und eilte fast kriechend von einem Grasbüschel zum nächsten. Als er an der Straße angekommen war, erstarrte er.
Sarox kam zurück und zu seinem Entsetzen fluchte er vor sich hin, dass der verfluchte Bote einfach nicht aufpassen könne. So wusste Voymar, dass alle bereits von der Flucht informiert waren, doch wie? Ängstlich duckte er sich weg,
damit er ihn nicht entdeckte, doch zu allem Pech trat er auf einen knisternden Zweig. Sarox schnellte zurück und sah Voymar. Für den Bruchteil einer Sekunde sahen sie sich in die Augen, die Augen des Aufsehers wurden zu Schlitzen und dann lief der Blümchenmod los.
Er lief um sein Leben, denn er hörte, wie Sarox noch Hilfe per Vernetzung anforderte und die Verfolgung aufnahm.
Schweiß rann Voymar von der Stirn, er begann zu keuchen und zu verlangsamen. Nach einer gefühlten Ewigkeit lief er an mehreren vertrockneten Bäumen vorbei, die früher einen Wald gebildet haben mussten, nun nur noch dorr in der rußigen Landschaft herumstanden.
Mit letzter Kraft sprang Voymar zu ihnen und entdeckte eine kleine, aber tiefe Höhle. Er kletterte hinein, lief nach hinten zur efeubedeckten Höhlenwand, presste sich an diese und hielt die Luft an.
Der Mod vernahm, wie die Suchmannschaft, die Sarox angefordert hatte, vorbeilief. Sie blieben stehen und deuteten
mit den Fingern auf die Bäume.
Voymar wusste, dass er verloren war. Sie würden ihn entwedr an Knoppers verfüttern, foltern oder anderweitig bestrafen.
Sie kamen immer näher, der Versteckte konnte sie schon hören. Ihre Schritte hörten sich an, als ob sie mit Gewichten auf den Boden hämmern würden. Er konnte Sarox´ kratzige Stimme raushören.
Der Mod überlegte schon, mit Gebrüll hinauszurennen und zu rennen, doch genau in dem Moment tat
sich die Höhlenwand auf und er wurde hineingerissen.
Anspielungen, bzw. neue Personen:
@ZoGer
@SaroxDE
@aCookie (so am Rande

)
@ViraOG und die Duckgang
Ich hoffe euch gefällt dieses Kapitel :3