Hallo, mein marxistischer Genosse.
Ich habe mich aber nicht "Stalinistische_Säuberungen" genannt, sondern yung.stxlin und Ableitungen. [...]
Ändert nichts daran, dass ich für einen Namen wie "NextHitler", "NextGoebbels" oder "NextIrgendeinNaziMinister" gebannt, oder zumindest ermahnt werden würde. Das ist bei deinen ganzen Geschichten nicht der Fall.
[...] Stalin mit Hitler gleichzusetzen ist nahezu unmöglich, [...]
Wieso ist das denn unmöglich? Nur, weil Stalin nicht der Rassentheorie gefolgt ist? Wie willst du mir das jetzt so erklären, dass ich deine Meinung teilen könnte? Oder zumindest akzeptieren? Stalin hat seine politischen Gegner einfach kaltblütig ermorden lassen, das wüsstest du auch, wenn du Dir meinen Rat, die Artikel durchzulesen, zu Herzen genommen hättest. Die Mehrheit der Historiker sagt übrigens, auch wenn man es nicht zu 100% feststellen kann, dass es mindestens 19,5 Millionen Opfer sein müssten. Bei Hitler gehen die Meinungen auch weit auseinander, mehr als 12 Millionen dürften es aber nicht sein. Auch hiermit relativiere ich nicht die Taten von Nazideutschland, allerdings nur einmal um den Geschichtsunterricht zu wiederholen (sofern du sowas jemals hattest, kommt mir ehrlich gesagt nicht so vor).
[...], das die Sowjetunion die wohl wichtigste Rolle im Krieg gegen Nazideutschland und bei der Befreiung der KZs gespielt hat. [...]
Eins muss ich dir lassen, deine kommunistische Ideologie hast du dir gut eingeprägt. Bist nämlich nicht der einzige, der immer dieses Argument, welches meines Erachtens nach kein gültiges Argument ist welches für die SU oder Stalin spricht, zur Sprache bringt. Dass die SU einen Teil dazu beigetragen hat, das Deutsche Reich zu besiegen, ist klar. Relativiert aber immernoch nicht deren Massentötungen.
[...] Lenin zu kritisieren ohne irgendeinen genauen Bezug, finde ich schon fast perfide, klingt danach als ob man den Zaren besser fand. [...]
Weil ich einen kommunistischen Politiker kritisiere, muss ich automatisch den Zaren feiern? Interessant. Ich hoffe, du kommst ohne einer Argumentation darauf, dass diese Aussage einfach dämlich ist.
[...] Und Marx hatte in vielem sehr Recht, und wenn jemand für kollektive Problemlösung und die Verstaatlichung von Betrieben ist (natürlich noch viel mehr, z.b. Verbot von Privateigentum, woran ich Kritik habe), sollte man auch nicht so viel dagegen haben, außer man findet es gerechtfertigt, dass die Reichsten 0,1% Menschen 80% des Geldes besitzen, und somit ohne jegliche Probleme eine Versorgung aller möglich ist, aber man lieber 200 Millionen Menschen im Jahr verhungern lässt. [...]
Recht haben rechtfertigt immer noch nicht die Gräueltaten. Dasselbe gilt auch für den Nationalsozialismus. Und "Recht haben" in der Politik ist so eine Sache, ich persönlich empfinde eine Verstaatlichung von Betrieben als nicht richtig. Trotzdem bin ich nicht dafür, 200 Millionen Menschen zu töten, und ich denke auch nicht, dass extreme Kapitalisten drauf und dran sind 200 Millionen Menschen im Jahr verhungern zu lassen.
[...] Nur weil man sie nicht in Lager steckt macht es das nicht weniger schlimm, [...]
Die Welt funktioniert nunmal so, dass die einen gewinnen und die anderen verlieren. Außerdem stellst du es so hin, als hätten wir diese Hungertode alle miteinander gewollt, wir "bösen rechten Kapitalisten".
Superreiche gehören genauso geächtet wie Stalin usw
Dieser Kommentar zeugt nur so von Genialität. Da hast du dich echt selbst übertroffen. Superreiche haben ein großes Interesse daran, viel Geld zu haben, ja, dass dadurch auch viele Menschen verarmen, ist so. Aber einen kommunistischen Diktator, der 20 Millionen Menschen auf dem Gewissen hat, mit Superreichen zu vergleichen, das... ich möchte dazu gar nichts sagen, merkst du hoffentlich irgendwann selber.
Freundlichste Grüße.