Future Friday

Bringt Future Friday was?

  • Guter Ansatz, aber falsche Umsetzung

    Stimmen: 8 26,7%
  • Ist sinnlos

    Stimmen: 5 16,7%
  • Gute Idee

    Stimmen: 17 56,7%

  • Umfrageteilnehmer
    30
Status
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Also zuerst mal zu diesen Fridays for future… finde ich eigentlich ganz gut.
Erst heulen die Politiker, dass sich die junge Generation für nix mehr interessiert und nur noch am Handy hockt und jetzt setzen sich die Schüler für was ein und sie heulen weiter. Was für ne Doppelmoral

Aber ich weiß jetzt nicht so ganz, was die Kohle vs. Atom Diskussion hier soll. Beides ist auf seine Art ziemlich schädlich, Kohle halt beim CO2 Ausstoß und Kernenergie wegen Unfallgefahr und radioaktivem Müll. Was muss man da noch sagen und hervorheben wollen, dass das eine doch viel weniger schlimm als das andere sei, das ist einfach nicht vergleichbar.

Was elektrische Energie angeht müssen wir langfristig voll in regenerative Energien investieren (grundlastfähig wären sie mit Gas ja jetzt schon, man bräuchte nur Geld), das Netz ausbauen (sprich auch mal ne Ansage machen an die, die solche Projekte zwar ach so wichtig finden, aber bloß keine Masten in ihrer Nähe wollen) und weitere Speichermöglichkeiten erforschen. Das ist eigentlich alles schon so lange klar, wir wissen das alle...
trotzdem scheint ein Großteil der Menschen sowas erst zu jucken bzw. Handlungsbedarf zu sehen wenns längst du spät ist; und dann jammern. Kennt man
 
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Also zuerst mal zu diesen Fridays for future… finde ich eigentlich ganz gut.
Erst heulen die Politiker, dass sich die junge Generation für nix mehr interessiert und nur noch am Handy hockt und jetzt setzen sich die Schüler für was ein und sie heulen weiter. Was für ne Doppelmoral

Aber ich weiß jetzt nicht so ganz, was die Kohle vs. Atom Diskussion hier soll. Beides ist auf seine Art ziemlich schädlich, Kohle halt beim CO2 Ausstoß und Kernenergie wegen Unfallgefahr und radioaktivem Müll. Was muss man da noch sagen und hervorheben wollen, dass das eine doch viel weniger schlimm als das andere sei, das ist einfach nicht vergleichbar.

Was elektrische Energie angeht müssen wir langfristig voll in regenerative Energien investieren (grundlastfähig wären sie mit Gas ja jetzt schon, man bräuchte nur Geld), das Netz ausbauen (sprich auch mal ne Ansage machen an die, die solche Projekte zwar ach so wichtig finden, aber bloß keine Masten in ihrer Nähe wollen) und weitere Speichermöglichkeiten erforschen. Das ist eigentlich alles schon so lange klar, wir wissen das alle...
trotzdem scheint ein Großteil der Menschen sowas erst zu jucken bzw. Handlungsbedarf zu sehen wenns längst du spät ist; und dann jammern. Kennt man
diese ganze Diskussion ist komplett unnötig.. ich stimme dir vollkommen zu und ginge noch weiter darüber hinaus zu sagen dass jede art der energiegewinnung in deutschland unweltschädlich ist.. bei atomkraft sind im schwerstfall die meere verseucht oder halt unsere salzbergwerke wegen endlagern, bei kohle werden städte umgesiedelt und co2 usw ausgestoßen, für wasser kraft werden stauseeen ausgehoben sodass darin kein wasser zirkuliert was zu todeszonen für fische wird und unserer Wasserqualität schadet (referenz zu "blauem gold" mal ganz eben noch hier hin, wasser ist eins der wertvollsten güter), windkraft stört vögel und meerestiere, ist laut und zerstört die landschaft, photovoltaik wird aus chemikalien hergestellt...
letztendlich muss man einfach sagen dass es keine saubere energiegewinnung gibt und alle irgendwie schädlich sind, man muss halt entscheiden mit welchen Auswirkungen man besser leben kann.

da fff's ja hauptsächlich um den Klimawandel gehen, möchte ich anmerken dass nach ein wenig Recherche auffällt, dass nur 20% der erderwärmung auf verkehrsfahrzeuge zurückführen lassen und ungefähr 50% auf tierhaltung wegen methanausstoß und anderen gasen die bis zu 400 mal schädlicher sind als der co2 ausstoß!
(die zahlen sind 10 Jahre alt aber es sollte sich nicht viel geändert haben)

eine weitere sache ist ressourcenverbrauch.. alle 2 jahre ein neues iphone zu kaufen ist auf lange sicht nicht akzeptabel um nur die vereinbarten umweltziele zu erreichen müsste das bei allen technischen Geräten bei 5 jahren liegen, was aber keiner macht, weil man nicht weiß dass dieses ziel überhaupt vorhanden ist :(
der abfall davon landet dann als sondermüll in afrika und schadet denen dort.. (muss man jetzt argumentieren "jeder dieser kleinen umweltschützer da hat das neuste iphone die juckts eigentlich gar nicht"? nein das ist absolut unnötig und führt nie zu was)

dementsprechend ist es mehr als nötig die Diskussion darüber anzufangen und etwas zu ändern, aber jetzt ist ja eig schon alles falsch, die Änderungen hätten früher kommen müssen, es geht mehr um schadensminimierung

dementsprechend finde ich es gut dass wir als junge Generation uns dafür einsetzen dass unsere zukunft nicht den bach runter geht, es sollte aber klar sein dass man sich vor den demos mal zusammen setzt und wirkliche probleme und ziele/lösungen vormuliert und der politik vorlegt, dass wir dafür einstehen..

einfach nur vorm rathaus stehen und parolen brüllen (weil sich mal wieder linksradikale unter die menge gemischt haben was ein wunder) ist nicht die Lösung und bringt zu viel negatives ansehen.. es geht schließlich darum eine positive botschaft zu überbringen und wer agressiv wird hat nicht geholfen.

ich selbst gehe dennoch nicht auf demos, die hälfte meiner neigungskurse dafür zu verpassen würde mein abitur gefährden, und dann brauche ich nicht mehr über zukunft zu reden, auf der straße will ich sie nämlich nicht führen, da sind mir 0,5 (aktuell 0,3) grad klimaerwärmung lieber
 
Leude was haltet ihr von diesem Zeug.. meine Meinung ist es, das eh nichts bringt, weil es lächerlich ist, da es viele nur machen um Schule zu schwänzen

LG yung.stxlin
Für mich ist das eher Heuchlerei. Wenn ihnen der Klimaschutz tatsächlich so wichtig ist, dann sollten sie ein Vorbild sein und damit selbst anfangen. Dies bedeutet: Keine Handys, keine Mobilität usw. Wenn man noch Produktion mit einkalkuliert, dürften sie nichts haben(denn alles produziert CO2). Obwohl es für mich ausreichen würde, wenn sie wenigstens auf die Handys und Autos verzichten würden, damit würden sie mir ihren guten Willen zeigen.
 
Für mich ist das eher Heuchlerei. Wenn ihnen der Klimaschutz tatsächlich so wichtig ist, dann sollten sie ein Vorbild sein und damit selbst anfangen. Dies bedeutet: Keine Handys, keine Mobilität usw. Wenn man noch Produktion mit einkalkuliert, dürften sie nichts haben(denn alles produziert CO2). Obwohl es für mich ausreichen würde, wenn sie wenigstens auf die Handys und Autos verzichten würden, damit würden sie mir ihren guten Willen zeigen.
Ja, natürlich. Weil Klima und Umweltschutz ja auch NUR daraus besteht. Du weißt mit Sicherheit auch von keinem auf was für Lebensmittel er verzichtet, wegen des hohen CO2 Footprint. Außerdem ist es lächerlich von Schülern zu erwarten, dass die jetzt anfangen alles einzusparen. Grade beim Thema Mobilität kannst du aufgrund des Schulweges fast nichts einsparen.
 
Ja, natürlich. Weil Klima und Umweltschutz ja auch NUR daraus besteht. Du weißt mit Sicherheit auch von keinem auf was für Lebensmittel er verzichtet, wegen des hohen CO2 Footprint. Außerdem ist es lächerlich von Schülern zu erwarten, dass die jetzt anfangen alles einzusparen. Grade beim Thema Mobilität kannst du aufgrund des Schulweges fast nichts einsparen.
Und genau deswegen finde ich es sinnlos, anderen sowas vorzuschreiben. Wenn man sowas fordert, sollte man selber damit anfangen.

Man redet ja nicht davon dass es reversibel ist, ist es nicht, es geht darum das schlimmste zu verhindern, ich empfehle dir den Report der IPCC von 2018 um zu merken wo wir sind.
Ich würde lieber auf den großen Report von 2019 warten. Der von 2018 war ein sehr kurzer, der dazu noch massiv in der Kritik steht. Die großen Reports sind halt deutlich ausführlicher und deshalb auch mehr zu empfehlen.
 
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Du suchst dir ein paar eher schwache bzw. Komplett aus dem Zusammenhang gerissenen Sätze raus und schreibst einen Satz deiner Meinung.
Gerne, dann solltest du einige Punkte aber auch etwas konkreter darstellen.

Das ist viel schlimmer.
Auf lange Sicht gesehen, ist Atomkraft viel schädlicher.
Schlimmer / schädlicher in welcher Hinsicht? Verlorene Menschenleben? Verursachte Kosten? Verlorene Fläche? Sonstige Faktoren?
Ich gehe davon aus, dass Menschenleben und Kosten für dich nicht so relevant wie andere Werte in der Thematik sind, schließlich ist Kernkraft ja in der Hinsicht überlegen.

Da ist alles verseucht und bei Kohlekraft passiert das nicht.
Verseuchung äußert sich konkret im Verlust von Landfläche und Menschenleben. Gleichzeitig entsteht eine hohe finanzielle Belastung für das Land. Kohlekraft hat in einigen Punkten schwerwiegendere Folgen (Mortalität / Finanzielle Belastung).
Kohlekraft als überlegene Energieproduktion zu sehen, weil keine "Verseuchung" verursacht wird, ist deshalb nicht wirklich richtig.

Am besten wäre Kernfusion, aber das ist noch [nicht] entwickelt worden.
5. Die Art der Gefahr ist eine andere das stimmt. Aber beides ist sehr schlecht für die Umwelt. Ich würde beides abschaffen, umzwar am besten in den nächsten 3 Jahren.
Ist das überhaupt noch Teil der Debatte? Die Vorstellung, dass die Politik / Wissenschaft auch nur annähernd etwas in der Richtung in den nächsten drei Jahren umsetzen kann, ist meiner Ansicht nach utopisch.

ich vermute, dass es dann vlt zu spät für eine Lösung ist. Ab einem bestimmten Punkt gibt es keine Lösung mehr.
Du bist vielleicht in ~3 Jahren (?) mit der Schule fertig, vermutest also dass der Klimawandel einen irreversiblen Punkt in den nächsten drei Jahren erreichen könnte. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Super-Gau in den nächsten drei Jahren?
(Kernenergie, mit all seinen schwerwiegenden Folgen, hat eher geringe Auswirkungen auf den Klimawandel)



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Und genau deswegen finde ich es sinnlos, anderen sowas vorzuschreiben. Wenn man sowas fordert, sollte man selber damit anfangen.
Nachhaltigkeit kann man nicht nur durch Veränderung in seinem eigenen Leben erreichen, es muss auch Veränderungen in der Stromgewinnung und dem Angebot nachhaltiger Optionen geben. Die Politik kann diese Veränderungen beschleunigen.

Wobei ich dir insofern zustimmen kann, dass jemand der nie auf Nachhaltigkeit achtet, wahrscheinlich falsch auf so einer Demo ist ;)
 
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Und genau deswegen finde ich es sinnlos, anderen sowas vorzuschreiben. Wenn man sowas fordert, sollte man selber damit anfangen.
Ja, aber wie viel sollen sie denn machen? Kindern/Schülern sind da auch in gewisser Weise die Hände gebunden. Die können sich nicht aussuchen woher sie den Strom beziehen, bei der Schulwahl und der Anfahrt haben sie auch nur gewisse Spielräume und über die Lebensmittel die die Eltern einkaufen haben sie auch nicht die Vollmacht.
Und wenn du mit dem Prinzip des Vorschreibens ein Problem hast, dann hast du es in unserer Gesellschaft mit der vorherrschenden Politik wohl ganz schön schwer. Außerdem geht es bei dem ganzen nicht um stupides Vorschreiben, weil man selbst keinen Bock hat sich zu bewegen, sondern einfach denen die die Macht haben klar zu machen, wie ernst die Lage aktuell ist bzw. wie ernst sie in mehr oder weniger naher Zukunft wird.
 
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Für mich ist das eher Heuchlerei. Wenn ihnen der Klimaschutz tatsächlich so wichtig ist, dann sollten sie ein Vorbild sein und damit selbst anfangen. Dies bedeutet: Keine Handys, keine Mobilität usw. Wenn man noch Produktion mit einkalkuliert, dürften sie nichts haben(denn alles produziert CO2). Obwohl es für mich ausreichen würde, wenn sie wenigstens auf die Handys und Autos verzichten würden, damit würden sie mir ihren guten Willen zeigen.
Und genau deswegen finde ich es sinnlos, anderen sowas vorzuschreiben. Wenn man sowas fordert, sollte man selber damit anfangen.
Ich wäre dafür, dass wir dann auch auf Menschen verzichten sollten. Die produzieren schließlich auch CO2.
Ein vollständiger Verzicht ist überhaupt nicht nötig, sondern nur eine angemessenere Regulierung.
 
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Das Schlimme ist ja daran, dass es tatsächlich Leute gibt, die unseren ganzen Wohlstand aufgeben wollen.
Es gibt immer welche die komplett übertreiben. Von denen darf man sich aber nicht ausbremsen lassen. Ist bei der Gleichberechtigung genau das gleiche, nur weil es etliche Hardcore Feministinnen gibt heißt es nicht, dass das ganze Thema kompletter Müll ist und alle Veranstaltungen zu dem Themenkomplex total nutzlos sind.
 
Ich wäre dafür, dass wir dann auch auf Menschen verzichten sollten. Die produzieren schließlich auch CO2.
Ein vollständiger Verzicht ist überhaupt nicht nötig, sondern nur eine angemessenere Regulierung.
ich wäre ja dafür in einer ernsthaften diskussion auf solche Kommentare zu verzichten

ich denke allen ist klar dass der Klimawandel ne sache ist und dass das in den nächsten 30 jahren einiges über den haufen werfen wird

Ressourcen sparen ist natürlich wichtig aber was soll man als einzelner erreichen? Natürlich können 2 Millionen menschen komplett umweltbewusst leben aber bei so vielen erdbewohnern macht das nichts aus, da muss die politik sich ändern und darum geht es hier


nicht um irgendwelche radikalen Gruppen wie veganazis (bin selbst vegetarier) die einem das leben versauen und alles meinen vorzuschreiben
 
ich wäre ja dafür in einer ernsthaften diskussion auf solche Kommentare zu verzichten
Ich habe ihm nur seine eigene Argumentation vor Augen gehalten. Weil ich gerade keine Lust hatte auf das große Thema "dann fang doch selber an" einzugehen und warum man mit so einer Einstellung nie zum Ziel kommt, habe ich mich lieber auf die Radikalisierung, die er betrieben hat, konzentriert.

Für mich ist das eher Heuchlerei. Wenn ihnen der Klimaschutz tatsächlich so wichtig ist, dann sollten sie ein Vorbild sein und damit selbst anfangen. Dies bedeutet: Keine Handys, keine Mobilität usw. Wenn man noch Produktion mit einkalkuliert, dürften sie nichts haben(denn alles produziert CO2). Obwohl es für mich ausreichen würde, wenn sie wenigstens auf die Handys und Autos verzichten würden, damit würden sie mir ihren guten Willen zeigen.
Da ist mir gerade eine mögliche Argumentation gegen das "selbst anfangen sonst hat deine Stimme kiene Meinung" auf Twitter in der Timeline entgegengekommen. Ohne Wertung meinerseits.
https://twitter.com/ClaudiaZettel/status/1106865521373466625
 
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