FFA Hardcore FFA Hardcore/GunGame Konzept

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mllGKOzIRMY7d5sO4sGWzsgh

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Guten Tag allerseits!


Heute möchte ich ein Konzept für die Spielmodi GunGame und FFA Hardcore vorschlagen bzw. als eine Anregung zur weiteren Lösung des Problems fungieren lassen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Warum mache ich das hier überhaupt?

2. Hauptgrund für das Konzept

2.1 Konzept

2.1.1 Grundgedanke

2.1.2 Durchführung

2.1.3 Vorteile/Nachteile bzw. Chancen/Risiken

3. Schlussworte

4. Kurze Zusammenfassung des Konzepts (für die Uninteressierten)





1. Warum mache ich das hier überhaupt?


Ich spiele nun schon gut 6 Jahre auf dem Netzwerk, habe mehr Stunden als die meisten Moderatoren auf dem Server verbracht und habe die Hochzeiten als auch Tiefen des Netzwerkes miterlebt. Damit leider auch verbunden das Aufkommen von „Invis-Cheats“. Am Anfang wussten die Wenigsten was es damit auf sich hat und wie man damit umgehen sollte. Früher benutzte nur ein Bruchteil der Minecraft-PvP-Community solche Hilfsmittel, daher wurde schnell klar wer diese nutzte und gemieden werden musste.

Doch aus heutiger Sicht kann man den früheren Zeiten nur mit einer Art Wunschvorstellung nahe kommen. Die Realität sieht anders aus: Mit der Zeit etablierten sich immer neuere und bessere Methoden diese „Invis-Cheats“ zu verstecken, und damit steigerte sich auch die Zahl der Anwender dieser „Invis-Cheats“.
Viele Spieler waren dadurch frustriert, weil man logischerweise nur sehr schwer gegen solche „Invis-User“ gewinnen konnte. Dadurch wurde ein Ketteneffekt erzielt, der immer mehr Frustrierte dazu bewegen ließ, sich auch „Invis-Cheats“ zu installieren.

Hier reden wir bei den „Non-BAC-Spielern“ von einer Prozentzahl zwischen 70% und 80%. (Woher habe ich die Prozentzahl?
Ich habe in zahlreichen Runden verschiedene Gegner angegriffen und danach ausgewertet, welche davon „Invis-Cheats“ hatten. Da eine Vollerhebung aller vorhandenen Person einer ganzen Runde unmöglich ist, habe ich eine Teilerhebung mit einer repräsentativen Stichprobe (keine „Alt-Accounts“ und soweit mir das bekannt war auch keine „2nd-Accounts“) in mehreren Runden als meine Quelle genommen.
)

Die obigen Zahlen beziehen sich auf FFA-Hardcore. Im Bereich GunGame sieht es zum Glück ein ganzes Stück besser aus. Hier liegt die Zahl an „Invis-Cheatern“ ungefähr bei 35% bis 40%. Wobei man anmerken muss, dass die Zahlen in diesem Spielmodus stark fluktuieren, da es hier eine weitaus größere Community als in FFA-Hardcore gibt. Als GunGame-Stammspieler war mir hier von Anfang an klar, wer „Invis-Cheats“ hat, und wer nicht. Die Prozentzahl hat auch nur bei den meistgespielten Maps (BikiniBottom, Pharos und Mucilage) eine Aussagekraft. Auf anderen Maps sind hauptsächlich neue Spieler unterwegs, die zum Glück noch nicht so schnell mit „Invis-Cheats“ in Berührung kommen werden.


2. Hauptgrund für das Konzept

Jetzt aber so langsam zur eigentlichen Konzeptidee und zum ausschlaggebenden Grund, der mich dazu bewegt hat, das hier zu veröffentlichen.

Dies war nämlich ein Text von @IntroloHD, in dem er Stellung auf die stark kritisierte Schilderänderung in FFA-Hardcore bezog (statt 1nem BAC-Schild 2;jetzt schon wieder rückgängig gemacht).

Darin gab er auch ein Ultimatum an die FFA-Hardcore-Community ab:

entweder

1. Löschung von FFA-Harcore.

2. Nur BAC-Lobbies.

3. Gemeinsame Lösung finden.

Im Grunde kann ich ihm da vollkommen zustimmen, irgendetwas muss getan werden, nur könnten die falschen Maßnahmen auch Folgen für andere Spielmodi haben. Zum Beispiel würde eine Löschung von FFA-Hardcore die „Invis-Cheater“ nicht einfach verschwinden lassen, sondern nur ihre, sagen wir, „natürliche Umgebung“.
Daraus folgt, dass sich diese Spieler den Modus, der FFA-Hardcore am nächsten kommt, suchen werden. Und dieser ist GunGame. Dadurch würde man das Problem nicht lösen, sondern nur verschieben/verlagern. Des Weiteren würde bei 100% BAC-Lobbies eine gemilderte Version des obigen Beispiels folgen. Wenn es bei 50% BAC-Schildern eine so schlechte Resonanz gibt, wird es bei 100% sicher nicht besser ausfallen.
Schlussfolgernd kann nur eine gemeinsame Lösung zu finden der richtige Ansatz sein.


2.1 Konzept

Aufbau der Idee:

2.1.1 Grundgedanke
2.1.2 Durchführung
2.1.3 Vorteile/Nachteile bzw. Chancen/Risiken


2.1.1

Mit dem Badlion-Client wurde bereits ein solides Grundgerüst für ein solches Vorhaben geschaffen. Deshalb sollte man diesen auch miteinbeziehen.
Täglich melden ich und meine Kollegen etliche „Invis-Cheater“ und nur ein Bruchteil, im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wird auch gebannt.
Durch ein Gespräch mit einem Moderator wurde mir auch verdeutlicht, warum das so ist. Sie brauchen nämlich Beweise, und diese bekommen sie nahezu unmöglich in Replays, da es nur extrem schwer möglich ist, „Invis-Cheats“ in einem Replay ausfindig zu machen. Abgesehen davon wenn man einen 3-Block-Reach-Test nicht schafft oder erhöhte Hitbox durch einen unmöglichen Hit feststellt. Daher werden auch so viele Reports, aus der Sicht des Meldenden, falsch bearbeitet, doch aus der Sicht des Moderators als „im Zweifelfall für den Angeklagten“ gewertet. Und Beweisvideos aus der 1st-Person-Perspektive sind mir und meinen Kollegen noch nie untergekommen, sei es wegen der unterschiedlichen FOVs oder auch aufgrund der Vorgaben der Teamleitung.
Durch den Badlion-Client wird den Moderatoren ein großer Teil ihrer Arbeit abgenommen, was folglich für jeden „Legit-Spieler“ als ein Gewinn zu verbuchen ist. Deshalb wird der Badlion-Client, im Folgenden BAC genannt, auch ein großer Teil der Konzeptidee sein.


2.1.2

Es ist mir immer wieder aufgefallen, dass einige Moderatoren, ihre gewonnen Erfahrung, im 1o1 nach einigen Hits schon feststellen zu können, dass der Gegner „Invis-Cheats“ benützt, nicht verwenden können, da als Beweis nur Replay gültig sind. Und aufgrund eines 1st-Person-Beweises einen permanenten Bann auszusprechen wäre auch meines Erachtens aus vollkommen unpassend. Deshalb braucht man auch ein passendes System:


Moderatoren bzw. „Trusted User“
Kompliziertes und schweres Thema. Wer ist „trusted“ und wie wird man „trusted“? Hätte man dann nicht zu viele Rechte als „normaler“ Spieler? Meine Definition für „Trusted User“ (Meine subjektive Meinung und Sichtweise der Dinge) wäre: Der „Spieler“ genießt das 100%ige Vertrauen eines langjährigen Moderators bzw., falls man es strikter möchte, das Vertrauen einer Person der Teamleitung. Der „Spieler“ muss sich in PvP auskennen und muss auch mit der Materie wie z.B. Range, Velocity, Hitbox, etc. vertraut sein. ODER Mitglieder des „Expert-Teams“. Bei diesen Spielern sind die Voraussetzungen meistens gegeben und sie haben bereits viel praktische Erfahrung in ihrem jeweiligen Spielmodus. Diese „Spieler“ sind ja nicht ohne Grund Teil des „Expert-Programmes“.
Was dürfen „Trusted User“? Sie dürfen Spieler in den Spielmodi FFA-Hardcore und GunGame, die bereits einmal gebannt wurden und NICHT mit BAC spielen, einen „Security-Bann“ geben. Spieler, die so gebannt wurden, scheinen im „Guardian-Panel“ gesondert auf. Wenn der gebannte Spieler nun einen Entbannungsantrag stellt, wird dieser einem speziellen Moderator (bestenfalls mit dem gleichen FOV des „Trusted Users“) zugeteilt, der auch Kontakt zum „Trusted User“ hat. Die Beweise lädt der „Trusted User“ jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit hoch und schickt diese dem zuständigen Moderator. Da es sich bei den „Trusted-Usern“ um Spieler handelt, die zuverlässig „Invis-Cheater“ erkennen, würde die Fehlbannquote bei 0%-5% liegen. In diesem System basiert alles auf Vertrauen, daher muss ein lückenloser Austausch zwischen Moderator und „Trusted User“ herrschen.
Optional könnte man die Zusammenarbeit in 2er Teams aufteilen, so wird die Arbeitslast auf die vorhandenen Ressourcen aufgeteilt.
bannen „Invis-Cheater“ mit der Möglichkeit einen Beweis in der 1st-Person-Perspektive dem gebannten Spieler vorzulegen anstatt der üblichen Replays. Der gebannte „Invis-Cheater“ stellt einen Entbannungsantrag, der gesondert behandelt wird. Darin wird dem gebannten Spieler der Beweis in der 1st-Person-Perspektive vorgelegt. Mit dem Beweisvideo folgt auch die Nachricht einer „1-Monatigen-BAC-Pflicht“. Mir ist bewusst, dass das für viele Spieler eine Umstellung werden wird. Mit dem Hintergedanken, dass es zu fast 100% „Invis-Cheater“ treffen wird, kann man dadurch aber auch einen zuverlässigen Rückgang von „Invis-Cheatern“ voraussagen. Falls es aber doch einen „Legit-Spieler“ treffen sollte, dann kann ich von eigenen Erfahrungen berichten. Ich habe nämlich auch vor geraumer Zeit eine BAC-Pflicht bekommen, und es war auch für mich eine Umstellung. Nach einer Woche war es für mich aber vollkommen normal und an die CPS-Begrenzung gewöhnt man sich selbstverständlich auch. Des weiteren wird die BAC-Pflicht nach einem Monat wieder aufgehoben. Danach liegt die Chance, dass es einen nochmal trifft, nahezu bei 0.
Wenn es „Invis-User“ gibt, die ihre Zeit absitzen und nach dem einmonatigen Bann wieder mit „Invis-Cheats“ spielen, wird die BAC-Pflicht auf 3 Monate erhöht. Und falls es der „Invis-Cheater“ nach diesen 3 Monaten immer noch nicht verstanden hat, wird er permanent vom Netzwerk gebannt. Ohne die Chance auf eine Entbannung.


Warum nicht direkt einen permanenten Bann?

1. Man sollte jedem Spieler die Möglichkeit geben, sich zu bessern. Gerade neue Spieler, die „Invis-Cheats“ benutzen, weil sie eben zu wenig Spielerfahrung haben, um mit jahrelangen Spielern mithalten zu können, wird das System zum Umdenken anregen.

2. Auch wenn eine doppelte Kontrolle durch Moderator und „Trusted User“ das Fehlbannpotential ziemlich niedrig halten, kann ein Fehler nun mal passieren. Und diesem wirkt ein spielerfreundliches System eben entgegen.

3. Mit einem strikten System würde man auch jahrelange Stammspieler verlieren. Und da ich auch weiß, wie frustrierend ein hin und her im Entbannungsantrag sein kann, ist ein spielerfreundliches System ein Gewinn auf beiden Seiten. Einerseits verschwindet die Angst vor einem permanenten Bann (auf „Legit-Spieler“ bezogen) andererseits bleibt die Spielerschaft größtenteils bestehen.


2.1.3

Vorteile:

· Zuverlässiges dezimieren von „Invis-Cheatern

· Beibehalten des Großteils der Community

· Spielerlebnis wird wieder um einiges gesteigert

· Rettung dieser zwei Spielmodi (erweiterbar auf andere Teile des Netzwerkes)





Nachteile:

· Es herrscht eine große Ablehnung gegenüber BAC in FFA-Hardcore, in GunGame trifft diese Ablehnung nur bei wenigen Spieler zu. Wobei man auch schauen muss, wer BAC ablehnt, und ein Großteil davon sind eben „Invis-Cheater“.

· BAC gibt es zurzeit offiziell nur für Windows OS. MAC OS-Spieler werden also mit „Bootcamp“ Windows
OS booten müssen oder auf die MAC OS-Version warten.

Hier könnte man argumentieren: Die Masse vor der Minderheit, das haben Kompromisse so an sich. Es passt nie für jeden.



3. Schlussworte


Zur Beendigung dieses Konzeptes will ich auch noch die Bedenken gegenüber des „Invis-Cheatens“ mit BAC ansprechen. Oft hört man, dass man trotz BAC „Invis-Cheaten“ kann. Dem muss man zustimmen, ohne jede Frage. Aber wenn man genauer darauf schaut, dann sieht man, dass BAC verlässlich diejenigen Spieler wegbannt, die versuchen mit BAC zu „Cheaten“. Und da mit einem BAC-Bann ein Netzwerk-Bann einhergeht, wird dadurch sichergestellt, dass es zu keiner langfristigen Umgehung von BAC kommt. Zusätzlich wird man 6 Monate vom Badlion-Client gebannt.
In der Vergangenheit gab es verschiedene Methoden, diesen zu umgehen, war aber stets damit verbunden, sich einen neuen BAC-Account zu erstellen. Einen HWI-Bann kann/konnte man mit großem Aufwand aufheben (derzeit nicht bekannt ob es noch geht). Ein Bann in der BAC-Datenbank bleibt jedoch sicher bestehen.



4. Kurze Zusammenfassung des Konzepts:

Man bannt „Invis-Cheater“ durch vermehrte 1o1-Situationen verlässlich weg. Dann kommt eine BAC-Pflicht ins Spiel. Dadurch gibt es weniger „Invis-Cheater“. Das System ist gegenüber „Legit-Spielern“ um einiges freundlicher als das übliche Bann-System.
BAC spielt eine Schlüsselrolle.


Vielen Dank falls ihr es bis hierher geschafft habt. Ergänzungen, konstruktive Kritik und Fragen sind natürlich erwünscht.

lg
 
Mir ist das selbst schon sehr aufgefallen das Viele Leute in FFA und GunGame invis cheaten und sich auch teilweise boosten Ich finde man sieht du hast dir sehr viel mühe gegeben :D
 
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Reaktionen: Reisfabrik1234
Ich find deine Idee nicht wirklich gut. Erstens wirken deine Zahlen ziemlich weit hergeholt; auch wenn du versuchst diese mit vermeintlicher Statistik und Repräsentativität zu stützen, glaube ich kaum dass deine Statistik valide ist. Vor allem aus einem Grund: Du bist auch nicht Gott und kannst dir 100% sicher sein wer invis cheatet und wer nicht. Deine Zahlen beruhen auf deiner Ansicht und Analyse, du kannst dich trotzdem irren. Ich zB würde sagen dass auf den von dir angesprochenen GunGame Maps weitaus mehr Leute invis cheaten, als die Zahl die du genannt hast.
Zudem kannst du nicht einfach sagen dass diese "Trusted User" die Erlaubnis bekommen Personen gerade aus der First-Person-View zu bannen. Du sagst selbst dass das FOV da sehr entscheidend ist, was es auch ist, also würden extrem viele Spieler zu Unrecht gebannt werden. Klar würden sie dann nach deiner Argumentation im späteren Verlauf wieder entbannt werden, aber 1. rechtfertigt das nicht den Bann, 2. wer weiß ob sie dann wirklich wieder entbannt werden würden, selbst wenns ein Fehlbann war. Wenn jemand erstmal gebannt ist, bei dem man sich nicht sicher ist, ist die Hemmschwelle sicher niedriger ihn gebannt zu lassen, als ihn überhaupt in erster Linie erst zu bannen.
Zudem glaube ich, trotz der Experts die ich kenne und "schätze" nicht, dass alle da gänzlich unparteiisch wären. Es gibt sicher Experts, die gern mal irgendeine Person wegbannen würden, die ihrer Meinung nach schon ewig invis cheatet, gerade zB in GunGame. Der Expert könnte in dem Fall im Prinzip alle Personen die er als verdächtig ansieht, einfach erstmal bannen. Da Spieler unter einander sich doch so wie ichs mitbekomme recht häufig irgendwas vorwerfen, ist dann safe mal die halbe Szene erstmal weg, und der zuständige Mod hat eine riesen Arbeit, da er alle diese "Trusted User"-Banns überprüfen muss. Halte ich nicht für zielführend insgesamt.

Allgemein könnten die "Trusted User" dein System ziemlich gut abusen, und dafür sorgen dass zumindest die halbe Szene mit BAC spielen muss für einen Monat. Viele Spieler kritisieren BAC aber, und das nichtmal nur aus den Gründen die du genannt hast. Datenschutzgründe nennen viele als Hauptgrund, und ich muss zB ehrlich sagen, wenn mir Gomme mal mit ner BAC-Pflicht kommen würde, würd ich lieber den Server quitten als mir BAC auch nur für 1 Tag runterzuladen, weil mir meine Daten wichtiger sind als der Server.
Und es gibt tatsächlich viele die auch so denken, dazu kommen dann natürlich noch die Gründe die du genannt hast.
 
Wo ich mir viel eher vorstellen könnte, dass es umgesetzt wird und was nahezu dieselbe Wirkung haben dürfte wäre, wenn besagte Trusted User eine Art Priority Report Funktion haben, bzw. einen eigenen Reportgrund, bei dem man noch einige Informationen und/oder Stellen mitgeben könnte. Diese Stellen müsste man dann eventuell im Replay festlegen (sollte man für GunGame/FFA als solcher halt auch erstellen können), bzw. direkt nach der Stelle in der Runde direkt einen Command eingeben, der z.B. die letzte Minute clippt. Das sehen sich dann besagte gesonderte Moderatoren an, die den Trusted User bei schwierigen Fällen auch hinzuziehen können.
 
Ich find deine Idee nicht wirklich gut. Erstens wirken deine Zahlen ziemlich weit hergeholt; auch wenn du versuchst diese mit vermeintlicher Statistik und Repräsentativität zu stützen, glaube ich kaum dass deine Statistik valide ist. Vor allem aus einem Grund: Du bist auch nicht Gott und kannst dir 100% sicher sein wer invis cheatet und wer nicht. Deine Zahlen beruhen auf deiner Ansicht und Analyse, du kannst dich trotzdem irren. Ich zB würde sagen dass auf den von dir angesprochenen GunGame Maps weitaus mehr Leute invis cheaten, als die Zahl die du genannt hast.
Zudem kannst du nicht einfach sagen dass diese "Trusted User" die Erlaubnis bekommen Personen gerade aus der First-Person-View zu bannen. Du sagst selbst dass das FOV da sehr entscheidend ist, was es auch ist, also würden extrem viele Spieler zu Unrecht gebannt werden. Klar würden sie dann nach deiner Argumentation im späteren Verlauf wieder entbannt werden, aber 1. rechtfertigt das nicht den Bann, 2. wer weiß ob sie dann wirklich wieder entbannt werden würden, selbst wenns ein Fehlbann war. Wenn jemand erstmal gebannt ist, bei dem man sich nicht sicher ist, ist die Hemmschwelle sicher niedriger ihn gebannt zu lassen, als ihn überhaupt in erster Linie erst zu bannen.
Zudem glaube ich, trotz der Experts die ich kenne und "schätze" nicht, dass alle da gänzlich unparteiisch wären. Es gibt sicher Experts, die gern mal irgendeine Person wegbannen würden, die ihrer Meinung nach schon ewig invis cheatet, gerade zB in GunGame. Der Expert könnte in dem Fall im Prinzip alle Personen die er als verdächtig ansieht, einfach erstmal bannen. Da Spieler unter einander sich doch so wie ichs mitbekomme recht häufig irgendwas vorwerfen, ist dann safe mal die halbe Szene erstmal weg, und der zuständige Mod hat eine riesen Arbeit, da er alle diese "Trusted User"-Banns überprüfen muss. Halte ich nicht für zielführend insgesamt.

Allgemein könnten die "Trusted User" dein System ziemlich gut abusen, und dafür sorgen dass zumindest die halbe Szene mit BAC spielen muss für einen Monat. Viele Spieler kritisieren BAC aber, und das nichtmal nur aus den Gründen die du genannt hast. Datenschutzgründe nennen viele als Hauptgrund, und ich muss zB ehrlich sagen, wenn mir Gomme mal mit ner BAC-Pflicht kommen würde, würd ich lieber den Server quitten als mir BAC auch nur für 1 Tag runterzuladen, weil mir meine Daten wichtiger sind als der Server.
Und es gibt tatsächlich viele die auch so denken, dazu kommen dann natürlich noch die Gründe die du genannt hast.

Danke erstmals für dein Feedback!

Die Zahlen sind eigentlich doch schon recht aussagekräftig, weil man eben nach ein paar Hits festellen kann, ob der Gegner "Reach" hat oder nicht. Für erfahrene PvP-Spieler ist das kein Problem, da erkennt man auch schon 3.05 Reach, da das Timing der gegnerischen Hits einfach nicht mehr normal wäre. --> Die Hits kommen zu früh.

Ich bin mir jetzt nicht sicher ob du den Begriff "Trusted User" verstanden hast. Damit sind nicht irgendwelche Spieler, die schon lange am Netzwerk spielen, gemeint, sondern Spieler, denen man wirklich vertraut und die sich auch sehr gut mit PvP auskennen. --> Da werden nicht einfach Leute aus Spaß weggebannt. Beim FOV sollten auch nicht Teams mit 60 und 110er FOV entstehen.

Und die Experts habe ich hier nur optional aufgeführt. Aber da diese ja erst recht wissen wer in dem Spielmodus "Invis-Cheatet", ist das ja eigentlich noch besser. Aber ja, den Aspekt, dass die vielleicht Freunde, die hacken, nicht bannen, ist natürlich gegeben.

Dein Gegenargument gegenüber BAC kann ich persönlich überhaupt nicht verstehen. Ich sags mal wies is, und es eigentlich auf jeden hier zutrifft: Niemand interessiert sich für dich und für das, was du in deinem MC-Pfad hast. Ich weiß nicht wo du den Irrglauben her hast, aber der hat sich bei dir anscheinend festgesetzt. Hierzu sollte ein Teammitglied mal Stellung beziehen und den Irrglauben aus der Welt schaffen.

MfG
 
Hey,

ich habe hier vor mehr als einem Monat mal eine Antwort formuliert, aber nie abgeschickt. Das möchte ich jetzt nachholen.

Vorab möchte ich sagen, dass ich dir sehr dankbar bin für deine Bemühungen in diesem Beitrag und wie du versucht hast alle Behauptungen zu unterlegen.

Meine Erfahrung mit Trusted Usern

Die Idee von Trusted Usern war schon immer die Rede. Und wenn wir uns z.B. das System von Overwatch in Counterstrike anschauen wissen wir auch, dass es funktioniert. Wir könnten unsere Moderatoren theoretisch auf ein Minimum reduzieren und Trusted User alles machen lassen. Klingt vielleicht wirtschaftlich gut, funktioniert nur leider nicht.

Denn wir müssen alle einen Faktor mit einbeziehen: Jeder denkt nur an sich selber.

Und damit meine ich nicht nur die Trusted User an sich, sondern auch die Leute, die die Trusted User auswählen. Wenn du einen Trusted User bestimmen könntest, wen würdest du nehmen. Jemanden, der sich 100% dafür eignet oder jemanden, der sich 50% dafür eignet aber der dein bester Freund ist? Trusted User wären also sozusagen etwas wie Spieler+ und würden mit Berechtigungen bestückt werden, welche nicht mal alle Teammitglieder haben.

Auch ich habe sozusagen mal mit Trusted Usern gearbeitet, auch hier in FFA Hardcore. Als ich neu war in diesem Modus habe ich mir eine Übersicht der ganzen Leute gemacht, habe von diversen Leuten verschiedene Informationen bekommen und hatte allgemein ziemlich hilfreiche Leute mit denen ich arbeiten konnte. Was sie nicht wussten, dass ich es weiß (ich aber wusste) ist, dass diese Leute auch Hacken. Und trotzdem kann man sie nicht bannen, weil man eben diese Beweise nicht auf Anhieb findet oder in dem Moment wo man den Bann Befehl ausführt er eh schon auf seinem dritten Account spielt.

Dann haben wir noch den Faktor, dass diese Person auch ein gewisses Vertrauen benötigt. Wie sieht es mit eigenen Strafen aus? Wie ist die Integrität der Person? Würden sie ihre Rechte ausnutzen? Wie Verhalten sie sich auf Personen, die sie nicht ausnutzen? Wer kontrolliert die Trusted User?

Wie du siehst ist ein Trusted User nicht so einfach und man bedarf einer ausführlichen Überprüfung. Dieses System verwenden wir bereits und die Trusted User wie du sie dir vorstellst sind unsere Moderatoren. Das heißt, dass das System der Trusted User so bei uns nicht umsetzbar ist.

Mit freundlichen Grüßen
IntroloHD

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