Eure Meinung ist gefragt - Verspätungen durch Unwetter

IchbinReis

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14 Okt. 2014
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Mannheim
Huhu zusammen!

Innerhalb nur weniger Wochen wüteten gleich zwei Stürme über Deutschland (Xavier und Herwart), die für reichlich Aufregung sorgten.

Der Bahnverkehr wurde bei beiden Stürmen in nahezu allen Bundesländern beeinträchtigt und in mehreren tagelang unterbrochen. Auch mit dem Auto ist eine Alternativfahrt gefährlich, speziell bei Fahrten über Landstraßen, an denen große, dicke Bäume direkt an der Straße gelegen sind oder die Straßen sogar durch einen Wald führen. Zahlreiche Bäume sind umgekippt, die Feuerwehr befand sich mehrfach im Ausnahmezustand.

Ich hatte das Vergnügen, am Samstagmorgen, als noch nichts von Böen von 120 km/h und mehr bekannt wurde, (wahrscheinlich schon, aber so habe ich es nicht mitbekommen und ich habe die Reise bereits am Donnerstag gebucht) 300 Kilometer in den Norden an die Küste zu fahren, mit dem Auto wurde ich kutschiert. Als wir am Sonntag aufbrechen wollten, kamen dann die ganzen Meldungen ein, wie stark sich der Sturm auf unser Land ausgewirkt hat. Die Bahnstrecken Berlin - Stralsund über Neustrelitz und Berlin - Stralsund über Prenzlau, Pasewalk, Anklam, wurden beide gesperrt. Am Sonntagabend wurde der Zugverkehr auf letzterer Strecke zumindest zwischen Stralsund und Prenzlau wieder aufgenommen, es hieß aber, auch am Montag sei kein durchgehender Zugverkehr möglich.

Folglich bin ich am Folgetag, als sich die Windgeschwindigkeit halbwegs verringert hat, mit dem Auto zurück und direkt zur Arbeit gefahren und kam mit satten 5 Stunden Verspätung an. Natürlich habe ich schon am Sonntag Bescheid gegeben, jedoch nun meine Frage.

Denkt ihr, es ist bei wiederkehrenden Fällen wie diesen - Orkane, durch die man Stunden oder gar Tage verspätet zur Arbeit erscheint - dem Arbeitnehmer anzulasten, weil er weggefahren ist?
Laut Gesetz trägt der Arbeitnehmer das Wegerisiko, er muss also selbst dafür sorgen, dass er rechtzeitig auf Arbeit ist. Eventuelle Verzögerungen sind einzukalkulieren - allerdings kann man natürlich auch nicht mit allem rechnen!

Es ist nämlich so - wäre ich am Wochenende nicht weggefahren, hätte ich pünktlich zur Arbeit erscheinen können, da ich nur ca. eine halbe Stunde zu Fuß bis dahin benötige. Denkt ihr, eine Abmahnung kann rechtlich wirksam sein?

(Es ist nur eure Meinung gefragt, ich verlange selbstverständlich keine rechtliche Analyse des Ganzen, da es sicherlich noch darauf ankommt, ob man das Risiko eingehen kann, beim Weg zur Arbeit zu verunglücken oder ob man fahrlässig gehandelt hat, da man evtl. wissen konnte, dass es zu solchen Auswirkungen kommen kann - andererseits kann mir keiner verbieten, dass ich in meiner Freizeit an die Ostsee fahre, ... das Thema ist sehr komplex.)

Ich bin gespannt und bedanke mich vorab für eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen
Rita Güntzel
Arzneifachfrau
 
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Hey;)
Wenn man sowas nicht weiß kann man auch nichts dafür ich hatte ganzschön schiss das es meinen Bundesstaat trifft was z.G. nicht der Fall was:). Meiner Meinung nach bist du unschuldig:like:
 
Mhm, sehr interessantes Thema. Ich finde eigentlich nicht dass man eine Strafe verdient hat, wenn man etwas nicht aus purer Absicht oder Fahrlässigkeit gemacht hat. Da hat der Arbeitgeber allerdings natürlich auch das Problem, dass er das nicht bei jedem Angestellten ganz sicher feststellen kann, da er ja nicht in dessen Kopf hineinschauen kann. Aber in diesem Fall hat ja eigentlich ganz Deutschland bzw. sogar ganz Europa von dem Sturm mitbekommen, also finde ich könnte man da als Arbeitgeber auch mal ein Gang zurückschalten und für alles Verspätungen Verständnis haben.
PS: Cooler Name, werd' mal wieder aktiver pls
 
Also bei uns liefen gestern die FIS an allen Bahnhöfen heiß. Allerdings habe ich keune Auswirkungen gespürt. Gestern morgen am Frankfurter Hbf fuhren nur einige Züge nur bis Hamburg statt Kiel.
 
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Aehm bin ich iwie zurueckgeblieben? xD
Hab von alldem nix mitbekommen, war nur n bissle kalt und es hatte starken wind und wir ham vorher des sonnensegel abgehaengt, aber hier hat man nichts davon mitbekommen.. lag evtl auch an meinem musicalstress

zu deiner frage....: ich kenne dich und weiss wie du bist und weiss dass das in deinem fall ungerechtfertigt ist, aber esist allgemein so von der gesetzlichen lage her und man kann schlecht was daran aendern, sonst kaemen ziemlich viele luecken auf.. ich kenne das selbst von den avg und weiss wie das fuer die ganzen audi-arbeiter hier ist, die mit den ganzen verspaetungen rechnen muessen.. die koennen auch nicht viel dafuer aber es ist trotzdem ein kuendigungsgrund..

ich bin wie gesagt der meinung, dass das ganze ungerechtfertigt ist, aber man kann als arbeitgeber und als gesetzgeber schlecht was daran aendern... man stellt sich immer die frage als gesetzgeber, wie man die bestmoegliche gerechtigkeit herstellt und ich bin der meinung, dass man nichts daran aendern kann, das es fuer arbeitnehmer besser machen wuerde, was gleichzeitig nicht auch einen nachteil fuer den arbeitgeber bringen wuerde


und sorry wegen der ganzen aes usw, aber ich hab an meinem raspberry pi nur ne englische tastatur dran und mein handy ist kaputt xD
 
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Also bei uns liefen gestern die FIS an allen Bahnhöfen heiß. Allerdings habe ich keune Auswirkungen gespürt. Gestern morgen am Frankfurter Hbf fuhren nur einige Züge nur bis Hamburg statt Kiel.
Es war ja diesmal überwiegend der Norden Deutschlands betroffen, vor allem die Nord- und Ostseeküsten.#

aber es ist trotzdem ein kuendigungsgrund..
Meine Eltern wollen mir die ganze Zeit verklickern, dass es wegen "höherer Gewalt" eben nicht dem Arbeitnehmer anzulasten ist. Wenn er nicht grob fahrlässig handelt, könne er dafür nicht belangt werden.
und sorry wegen der ganzen aes usw, aber ich hab an meinem raspberry pi nur ne englische tastatur dran und mein handy ist kaputt xD
Ich wollte gerade schon fragen xD
 
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Hat deine englische Tastatur eine Umschalttaste? xd
wegen was? die sprache ist auch englisch xD
Meine Eltern wollen mir die ganze Zeit verklickern, dass es wegen "höherer Gewalt" eben nicht dem Arbeitnehmer anzulasten ist. Wenn er nicht grob fahrlässig handelt, könne er dafür nicht belangt werden.
ich kenn mich ned so aus damit, aber ich mein der arbeitgeber kann auch nichts dafür und wenn du an ner produktionslinie arbeitest, die wenn du ned da bist komplett stehen bleibt ist klar, dass dein job weg ist, egal was deine gründe sein mögen...
Es war ja diesmal überwiegend der Norden Deutschlands betroffen, vor allem die Nord- und Ostseeküsten.#
was denkst du, warum wir hier leben? :D
Ich wollte gerade schon fragen xD
ja ich hab es geschafft, dass mein Nokia-Handy kaputt ist, welche Ironie ;-)
 

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