Moderation Wahrscheinliche Befangenheit von Mods

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Feuerzorn

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1 Feb. 2020
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Hyrule
Hallo!

Ich bin Feuerzorn und ein langjähriger TTT-Spieler. Mir ist heute ein Vorschlag eingefallen, der ein Problem einschränken soll, das mir schon lange durch den Kopf schwirrt. Und mir ist bewusst, dass ich mich damit bei bestimmten Mods und Spielern unbeliebter mache. Doch das nehme ich in Kauf. Bei der von mir gemeinten Befangenheit handelt es sich um eine wahrscheinliche Voreingenommenheit, welche dafür sorgt, dass die Entscheidung einer oder mehrerer Mods nicht neutral genug ist.

Ich äußere zuerst folgende Thesen:
Man kann von einer wahrscheinlichen Befangenheit von Mods ausgehen, wenn es um Strafentscheidungen geht, die sie selbst oder andere Mods betreffen.
Man kann von einer wahrscheinlichen Befangenheit von Mods ausgehen, wenn es um Strafentscheidungen geht, die Clanmitglieder eines Clans betreffen, in dem die Mods sich selbst befinden.

Deswegen schlage ich Folgendes vor:
Mods sollen künftig keine Strafentscheidungen treffen dürfen, die sie selbst betreffen.
Mods sollen künftig keine Strafentscheidungen treffen dürfen, die Mitglieder ihres eigenen Clans betreffen. In einer noch strengeren Auslegung dieser Forderung sollen Mods Clans verlassen, welche sie befangen machen könnten. Das würde auch Clans betreffen, in denen sich hauptsächlich Teammitglieder befinden.

Ich glaube, dass die Umsetzung meines Vorschlages für eine fairere Moderationsumgebung auf dem Server sorgen würde. Ich erwarte Behauptungen, die sagen, dass bestimmte oder alle Mods in den von mir genannten Fällen trotzdem neutral bleiben können, doch aufgrund dessen, dass Befangenheit sich auch unterbewusst ausdrücken kann, nehme ich solche Behauptungen nicht ohne große Zweifel hin.

Viele Grüße,
Feuerzorn | selbst-deklarierter Selbst-Deklarationist
 
Wenn ein Mod beispielsweise jemanden bannt, der ihn in TTT aus seiner Sicht randomgekillt hat, ist diese Entscheidung dann in der Regel neutral nach dir?

Selbst wenn ein Moderator einen Fehler macht und jemanden bannt der nicht unbedingt hätte gebannt werden müssen, kann der Spieler immernoch einen Entbannungsantrag stellen.

Fehler passieren jedem und überall.

Dieser Vorschlag nimmt den Moderatoren auch sehr viel Freiraum weg. Wenn dein Vorschlag umgesetzt werden würde genau so wie du es hier vorschlägst heisst das dass ein Moderator keinen Spieler mehr bannen darf mit dem er in "Kontakt" kam. Er darf ihn also auch nicht bannen wenn er sich zu 100% sicher ist dass der Spieler etwas falsches macht.
 
Selbst wenn ein Moderator einen Fehler macht und jemanden bannt der nicht unbedingt hätte gebannt werden müssen, kann der Spieler immernoch einen Entbannungsantrag stellen.

Fehler passieren jedem und überall.

Dieser Vorschlag nimmt den Moderatoren auch sehr viel Freiraum weg. Wenn dein Vorschlag umgesetzt werden würde genau so wie du es hier vorschlägst heisst das dass ein Moderator keinen Spieler mehr bannen darf mit dem er in "Kontakt" kam. Er darf ihn also auch nicht bannen wenn er sich zu 100% sicher ist dass der Spieler etwas falsches macht.
Wenn man selbst betroffen ist, kann man nicht neutral genug sein. Da kann eine "100% Sicherheit" auch leicht fälschlicherweise entstehen. Und es ist nicht unbedingt schlecht, wenn Moderatoren Freiraum genommen wird. Auch die Mächtigen müssen sinnvoll eingeschränkt werden. Und Entbannungsanträge werden oft relativ langsam angenommen oder fälschlicherweise abgelehnt.
 
Interessant, wie sich in letzter Zeit die absurden Vorschläge von Teilen der TTT-Community anhäufen. Meistens, so wie in diesem Fall, beinhalten diese Unterstellungen, die irgendwie seltsam klingen. Es kann doch nicht so schwer sein, spezifische Anliegen über Teammitglieder der Moderation auch an die dafür vorgesehene E-Mail zu richten. Außerdem ist das ein ziemlich schwerer Vorwurf, der hier ohne Belege, verbunden mit einem komplett sinnlosen Vorschlag, einfach mal ins Forum geschrieben wird. Was willst du damit erreichen?
 
Interessant, wie sich in letzter Zeit die absurden Vorschläge von Teilen der TTT-Community anhäufen. Meistens, so wie in diesem Fall, beinhalten diese Unterstellungen, die irgendwie seltsam klingen. Es kann doch nicht so schwer sein, spezifische Anliegen über Teammitglieder der Moderation auch an die dafür vorgesehene E-Mail zu richten. Außerdem ist das ein ziemlich schwerer Vorwurf, der hier ohne Belege, verbunden mit einem komplett sinnlosen Vorschlag, einfach mal ins Forum geschrieben wird. Was willst du damit erreichen?
Wozu gibt es überhaupt die Kategorie "Moderation" in "Ideen und Vorschläge", wenn man angeblich solche Vorschläge per E-Mail schicken soll? Und das macht auch keinen besonders großen Unterschied. Und was macht den Vorschlag sinnlos? Mögliche wahrscheinliche Befangenheit einzuschränken ist doch nicht sinnlos. Und die "Vorwürfe" wurden bewusst als "Thesen" formuliert, welche aber auch auf meiner Erfahrung basieren.
 
Wozu gibt es überhaupt die Kategorie "Moderation" in "Ideen und Vorschläge", wenn man angeblich solche Vorschläge per E-Mail schicken soll

Du hast nicht verstanden was er gemeint hat. Er meinte dass wenn du ein Problem hast über ein Spezifisches Teammitglied dass du dich bei Ihnen an der vorhergesehenen E-Mail dich meldest. Nicht dass du auf dieser E-Mail Vorschläge mitteilst.
Mögliche wahrscheinliche Befangenheit einzuschränken ist doch nicht sinnlos.
Mögliche Befangenheit kann auch entstehen wenn ein Teammitglied ein Report anschaut der zufälligerweise von einem Freund kommt. Willst du nun auch Verbieten dass Moderatoren Reports von ihren Freunden anschauen dürfen? Das ist alles viel zu umständlich und kompliziert wenn man plötzlich auf so viele Sachen achten muss. Das klingt zwar sehr übertrieben aber dadurch kann auch Befangenheit entstehen.
Bei der von mir gemeinten Befangenheit handelt es sich um eine wahrscheinliche Voreingenommenheit, welche dafür sorgt, dass die Entscheidung einer oder mehrerer Mods nicht neutral genug ist.
Was willst du damit sagen? Sollen jetzt 10 Moderatoren sich um einen Report bzw. um einen Spieler kümmern? Das ist doch einfach Verschwendung an Personal.
Und die "Vorwürfe" wurden bewusst als "Thesen" formuliert, welche aber auch auf meiner Erfahrung basieren.

Wenn du selber Erfahrungen damit hast dann hättest du eine Nachricht an die vorhergesehene E-Mail schicken müssen wie Wasserwerfer erwähnt hatte.
 
Das mit der Befangenheit mag zwar stimmen, jedoch nimmst du bei deinem Vorschlag auch in Kauf, dass Mods offensichtliche Fälle nicht direkt selbst bearbeiten können wodurch einiges an Zeit verloren gehen kann.

Wenn du als Mod in einer Runde stehst und mitbekommst, wie ein Inno dich auscrittet, darfst du ihn dann nicht bannen?
Nach deiner Auffassung darfst du das nämlich nicht, was allerdings mindestens genauso unglücklich wie die Befangenheit ist, denn der Mod würde den Fall bereits zu großen Teilen kennen dürfte den Spieler aber nicht direkt bannen, sondern müsste selbst über die /report Funktion den Spieler melden, nur damit ein anderer Mod sich den Report dann anschauen kann. Das kostet lediglich Zeit und lässt dem Regelbrecher mehr Zeit Schaden anzurichten.

Und es ginge noch weiter, denn wo willst du eine Grenze ziehen, ab der der Mod befangen ist?
Ist er es, wenn er sieht wie ein Inno einen anderen Dete auscrittet? Vermutlich eher nicht. Wie wäre es, wenn der Dete in seiner Party ist? Oder ein ihm bekannter guter Spieler dieser Dete ist? Oder noch besser dieser bekannte Spieler den Mod nun anschreibt zu bannen? Ist er da bereits befangen?
Und gäbe es auch keinen Weg das zu umgehen? Könnte der Mod den Spieler nicht z.B. reporten und versuchen diesen Report direkt im Guardian zu erwischen? Oder zumindest, dass er dann mit dem bearbeitenden Mod redet? Oder er könnte einem Freund helfen, mit der er lediglich Ingame keine Verbindung zu haben scheint.

Ich fasse also noch mal zusammen:
Du nimmst in Kauf, dass der Fall von 2 Mods überprüft werden muss; eine sehr schwammige Festlegung der Befangenheit, die vermutlich nie alle Fälle abdecken könnte; den Fakt, dass das umgangen werden könnte; und, dass ein erweiterter Entwicklungsaufwand entsteht.

Und das obwohl aktuell bereits Möglichkeiten zur Bereinigung einer unter Befangenheit entstandenen Fehlentscheidung existieren, wie den Entbannungsantrag oder eine Mail an die Teamleitung.
Der Kosten Nutzen Aufwand ist einfach enorm und die Idee daher einfach utopisch.
 
Wozu gibt es überhaupt die Kategorie "Moderation" in "Ideen und Vorschläge", wenn man angeblich solche Vorschläge per E-Mail schicken soll? Und das macht auch keinen besonders großen Unterschied. Und was macht den Vorschlag sinnlos? Mögliche wahrscheinliche Befangenheit einzuschränken ist doch nicht sinnlos. Und die "Vorwürfe" wurden bewusst als "Thesen" formuliert, welche aber auch auf meiner Erfahrung basieren.

Zur Sinnhaftigkeit deines Vorschlags haben @itsnono und @Thiagobrasil genug gesagt. Deine "Thesen" sind letztendlich trotzdem haltlos und egal wie du es nennst, wenn du einen begründeten Verdacht bei Teammitgliedern hast, dann wendest du dich an die Teamleitung. Nur so kann das Problem am besten bewältigt werden, wenn es denn existiert - was durchaus möglich ist.
 
Das ist alles viel zu umständlich und kompliziert wenn man plötzlich auf so viele Sachen achten muss. Das klingt zwar sehr übertrieben aber dadurch kann auch Befangenheit entstehen.
Es ist nicht umständlich, in konkreten Fällen, welche nicht von bestimmten Regeln abgedeckt sind, eigene Befangenheit einzusehen und deswegen einen Fall nicht selbst zu bearbeiten, sondern jemand anderen zu überlassen.

Was willst du damit sagen? Sollen jetzt 10 Moderatoren sich um einen Report bzw. um einen Spieler kümmern? Das ist doch einfach Verschwendung an Personal.
Ich verstehe nicht, wie du darauf kommst, dass nach mir 10 Moderatoren einen Report betrachten sollen. Ich habe konkrete Vorschläge genannt, wie man Befangenheit reduzieren kann. Ich habe nicht davon gesprochen, dass man sehr viele Mods pro Fall braucht.

Wenn du selber Erfahrungen damit hast dann hättest du eine Nachricht an die vorhergesehene E-Mail schicken müssen wie Wasserwerfer erwähnt hatte.
Ich hätte das machen müssen? Es ging ja nie direkt um mich, sondern beispielsweise um einen unfairen Randomkillingbann von DieEingangshalle gegen vPhxl auf Seestadt. Einige TTT-Spieler sollten den Fall kennen.

Wenn du als Mod in einer Runde stehst und mitbekommst, wie ein Inno dich auscrittet, darfst du ihn dann nicht bannen?
Nach deiner Auffassung darfst du das nämlich nicht, was allerdings mindestens genauso unglücklich wie die Befangenheit ist, denn der Mod würde den Fall bereits zu großen Teilen kennen dürfte den Spieler aber nicht direkt bannen, sondern müsste selbst über die /report Funktion den Spieler melden, nur damit ein anderer Mod sich den Report dann anschauen kann. Das kostet lediglich Zeit und lässt dem Regelbrecher mehr Zeit Schaden anzurichten.
Fairer Punkt. Aber jedem Straftäter muss ein fairer Prozess gemacht werden. Man könnte in so einem Fall dann noch kurz einen anderen Mod drüber gucken lassen. Egal, wie sehr der betroffene Mod glaubt, dass er im Recht ist.

Und es ginge noch weiter, denn wo willst du eine Grenze ziehen, ab der der Mod befangen ist?
Ist er es, wenn er sieht wie ein Inno einen anderen Dete auscrittet? Vermutlich eher nicht. Wie wäre es, wenn der Dete in seiner Party ist? Oder ein ihm bekannter guter Spieler dieser Dete ist? Oder noch besser dieser bekannte Spieler den Mod nun anschreibt zu bannen? Ist er da bereits befangen?
Und gäbe es auch keinen Weg das zu umgehen? Könnte der Mod den Spieler nicht z.B. reporten und versuchen diesen Report direkt im Guardian zu erwischen? Oder zumindest, dass er dann mit dem bearbeitenden Mod redet? Oder er könnte einem Freund helfen, mit der er lediglich Ingame keine Verbindung zu haben scheint.
Ich habe konkrete Vorschläge gemacht. Du kannst mir hier nicht etwas vorwerfen, was du sagst, ich aber nicht. Außerhalb von konkreten aufgestellten Regeln, wie ich sie genannt habe, könnte man eine Art Richtline haben, die darauf setzt, dass Mods selbst einschätzen sollen, wann sie befangen sind und wann nicht. Solch eine Richtlinie wäre nicht perfekt, würde aber vielleicht den richtigen Denkanstoß geben. Und sie muss auch definitiv nicht so hart wie eine klare Regel sein.

Ich fasse also noch mal zusammen:
Du nimmst in Kauf, dass der Fall von 2 Mods überprüft werden muss; eine sehr schwammige Festlegung der Befangenheit, die vermutlich nie alle Fälle abdecken könnte; den Fakt, dass das umgangen werden könnte; und, dass ein erweiterter Entwicklungsaufwand entsteht.
Du argumentierst gegen einen Strohmann. Ich habe Thesen und Vorschläge für Befangenheitseinschränkung genannt und nicht behauptet, dass meine kurze Definition von Befangenheit alle Handlungen bezüglich Befangenheit von Mods begründen soll. Ich stimme dir aber zu, dass ich "in Kauf nehme", dass der von dir genannte Fall von zwei Mods behandelt wird. Und was redest du von "den Fakt, dass das umgangen werden könnte"? Bist du also der Meinung, dass man den Mods diesbezüglich nicht die Aufgabe geben kann, sich an bestimmte Regeln zu halten, weil sie absichtlich gegen diese verstoßen? Oder wie habe ich das zu verstehen? Wenn die Mods größtenteils korrupt sind, was ich nicht behaupte, dann würde solch ein Vorschlag wahrscheinlich nicht so viel bringen. Aber das meinst du damit doch nicht? Und der Entwicklungsaufwand wäre es meiner Einschätzung nach wert.

Und das obwohl aktuell bereits Möglichkeiten zur Bereinigung einer unter Befangenheit entstandenen Fehlentscheidung existieren, wie den Entbannungsantrag oder eine Mail an die Teamleitung.
Das benötigt aber klaren Aufwand für den Spieler und im Falle eines durch Befangenheit unfairerweise entstandenen Banns findet die "Bereinigung"
bei der Einschränkung der Befangenheit schon vor dem Bann statt, wodurch dieser wahrscheinlich verhindert werden kann. "Der Spieler gehört entlastet" ist da mein Kredo. Der Kunde ist König. Und Verantwortung sollte man übernehmen, nicht einfach auf das Opfer seiner eigenen Unfairness schieben - ganz harsch ausgedrückt.

Der Kosten Nutzen Aufwand ist einfach enorm und die Idee daher einfach utopisch.
Mehr Fairness kann einen hohen Preis haben. Ich bezweifle aber, dass der Preis so hoch sein würde, wenn man ein paar Regeln einbaut, an die sich die Mods halten müssten, welche dafür sorgen würden, dass sich die definitiv in Grenzen haltenden Fälle, wo Mods nach den Regeln oder nach eigener Einschätzung befangen sind und deswegen den Fall einfach einem anderen Mod überlassen.

Ist das also schon eine unrealistische Forderung im utopischen Ausmaß?:
Mods sollen künftig keine Strafentscheidungen treffen dürfen, die sie selbst betreffen.
Mods sollen künftig keine Strafentscheidungen treffen dürfen, die Mitglieder ihres eigenen Clans betreffen. In einer noch strengeren Auslegung dieser Forderung sollen Mods Clans verlassen, welche sie befangen machen könnten. Das würde auch Clans betreffen, in denen sich hauptsächlich Teammitglieder befinden.
Ich glaube, dass du die Dramatik deiner Worte nochmal überdenken solltest.

Deine "Thesen" sind letztendlich trotzdem haltlos und egal wie du es nennst, wenn du einen begründeten Verdacht bei Teammitgliedern hast, dann wendest du dich an die Teamleitung. Nur so kann das Problem am besten bewältigt werden, wenn es denn existiert - was durchaus möglich ist.
Du nennst meine These haltlos und sagst gleichzeitig, dass mein beschriebenes Problem durchaus existieren könnte. Da hast du die Kritikarbeit an dem Satz für mich schon eigenständig erledigt.

Viele Grüße,
Feuerzorn | selbst-deklarierter Diskussionsjunkie
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe konkrete Vorschläge gemacht. Du kannst mir hier nicht etwas vorwerfen, was du sagst, ich aber nicht. Außerhalb von konkreten aufgestellten Regeln, wie ich sie genannt habe, könnte man eine Art Richtline haben, die darauf setzt, dass Mods selbst einschätzen sollen, wann sie befangen sind und wann nicht. Solch eine Richtlinie wäre nicht perfekt, würde aber vielleicht den richtigen Denkanstoß geben. Und sie muss auch definitiv nicht so hart wie eine klare Regel sein.
Meine Aussage war ein Argument, das hierauf anspielt:
Mods sollen künftig keine Strafentscheidungen treffen dürfen, die sie selbst betreffen.
Diese Regel ist absolut nicht konkret. Wann ist ein Mod betroffen?
Von mir aus kannst du mir vorhalten, dass ich das Wort "betroffen", statt "befangen" in meinem Absatz hätte verwenden sollen, aber es läuft im Grunde beides aufs selbe heraus:
Du kannst keine Grenze ziehen, bei der der Mod betroffen (und daher befangen) ist und somit wäre es für den Mod immer möglich diese Grenzen auszuweiten und zu interpretieren (genauso, wie es in TTT geschieht).
Ich denke nämlich auch, das ein Mod durchaus solche Schlupflöscher nutzt, wenn er aus Emotionen handelt, was er ja bei Befangenheit eindeutig tun soll.
Du argumentierst gegen einen Strohmann. Ich habe Thesen und Vorschläge für Befangenheitseinschränkung genannt und nicht behauptet, dass meine kurze Definition von Befangenheit alle Handlungen bezüglich Befangenheit von Mods begründen soll.
Ich weiß nicht, wo mein Argument ein Strohmann sein soll, da ich nirgends ein von dir gebrachtes Argument entkräfte (bzw. degradiere).
Ich bringe lediglich meine Punkte als neues unabhängiges (wenn auch inspiriertes) Argument auf. In diesem Fall (wie auch im meinem ursprünglichen Post einen Absatz zuvor erläutert), dass es schwierig - wenn nicht, unmöglich - ist eine genaue Definition von Befangenheit festzulegen.

Und was redest du von "den Fakt, dass das umgangen werden könnte"? Bist du also der Meinung, dass man den Mods diesbezüglich nicht die Aufgabe geben kann, sich an bestimmte Regeln zu halten, weil sie absichtlich gegen diese verstoßen?
Du wirfst den Mods doch genauso vor, in ihrer Lage nicht gemäß den RK Regeln handeln zu können und diese gegebenenfalls auszulegen, wie es ihnen passt. Warum sollte das bei der Definition von Befangenheit nicht auch passieren?

Ach und wenn es scheinbar aktuell kaum Konsequenzen für Mods gibt, die zu Unrecht für RK bannen (sonst gäbe es nach ein zwei Meldungen deswegen ja keine Vorfälle mehr), dann warum sollte das bei Befangenheit anders sein?

Wer sollte die überhaupt melden?
Das sind vielleicht ne Randgruppe an engagierten Usern.
Das benötigt aber klaren Aufwand für den Spieler und im Falle eines durch Befangenheit unfairerweise entstandenen Banns findet die "Bereinigung"
bei der Einschränkung der Befangenheit schon vor dem Bann statt, wodurch dieser wahrscheinlich verhindert werden kann. "Der Spieler gehört entlastet" ist da mein Kredo. Der Kunde ist König. Und Verantwortung sollte man übernehmen, nicht einfach auf das Opfer seiner eigenen Unfairness schieben - ganz harsch ausgedrückt.
Und auch dann wird beim melden der Befangenheit nicht mehr Arbeit wegfallen, als würde man einen Mod für einen Fehlbann melden. Du hast also keinen zeitlichen Gewinn für den User, so wie du es hier auslegst.
(Hier beziehe ich mich btw auf ein Argument von dir ;) )


Du kannst ja gerne an Mods appellieren, zu versuchen nicht mehr nach Emotionen zu handeln, aber eine interne Richtlinie, die Befangenheit verhindern soll funktioniert einfach nicht.
 
Diese Regel ist absolut nicht konkret. Wann ist ein Mod betroffen?
Das muss ich definitiv konkretisieren, weil es so nicht klar ist. Es geht hauptsächlich darum, dass zum Beispiel Mod A sich nicht um eine Meldung gegen Mod A kümmert oder um eine Meldung gegen einen Spieler, der in einer Runde etwas "gegen" Mod A gemacht hat, was dem nicht gefiel. Es geht um die Befangenheit bei einer direkten Involvierung des Mods, der sich um die Strafe kümmert. Damit ist vieles, was du danach gesagt hast, so leider nicht mehr so wichtig. Ich hätte mich da klarer ausdrücken sollen.

Ach und wenn es scheinbar aktuell kaum Konsequenzen für Mods gibt, die zu Unrecht für RK bannen (sonst gäbe es nach ein zwei Meldungen deswegen ja keine Vorfälle mehr), dann warum sollte das bei Befangenheit anders sein?
Du redest hier von "scheinbar". Also gibt es nach dieser Aussage Konsequenzen für falsche Randomkilling-Banns? Scheinbar ist vom Sinn nicht das Gleiche wie anscheinend. Aber das ist nur sprachliche Feinheit. Ich bin mir nicht sicher, ob das, was du meinst, stimmt. Wenn es so stimmt, dann ist das durchaus ein guter Kritikpunkt. Dann sind die Probleme der Moderation aber deutlich tiefere Probleme.

Und auch dann wird beim melden der Befangenheit nicht mehr Arbeit wegfallen, als würde man einen Mod für einen Fehlbann melden. Du hast also keinen zeitlichen Gewinn für den User, so wie du es hier auslegst.
Ich bin davon ausgegangen, dass Befangenheitsfragen intern geregelt werden, was sehr wohl weniger Arbeit für den Nutzer bedeuten würde.

Mit freundlichen Grüßen,
Zeuerforn
 
Hey
Ihr habt mir alle viel zu viel geschrieben, ich habe mir das mehr oder weniger mal durchgelesen und möchte meine Meinung dazu abgeben. Ich persönlich bin der Meinung, dass viele Mods nicht zu 100% neutral sind, wenn zum Beispiel ein Freund gerandomkillt wurde und dieser den Mod fragt, ob er sich das mal anschauen kann. Was soll man dagegen tun: Man kann nichts dagegen tun. Es ist möglicherweise ein kleines Problem, aber soll man den Mods verbieten Freunde zu haben? Das ist eben menschlich und dagegen kann man nichts unternehmen. Das gleiche mit den Clans. Eine Sache, die ich recht gut finde an Feuerzorns Beitrag ist, dass ein Mod nicht einen Report bearbeiten soll, wo er selbst betroffen ist. Heißt, wenn er selbst das "Opfer" ist, sollte er es einem anderen überlassen, da man dort zu 100% nicht neutral sein wird. Feuerzorn hat hierfür den Bann von DieEingangshalle an vPhxl erwähnt, welcher dieses Problem eigentlich schon perfekt beschreibt.

"Interessant, wie sich in letzter Zeit die absurden Vorschläge von Teilen der TTT-Community anhäufen. Meistens, so wie in diesem Fall, beinhalten diese Unterstellungen, die irgendwie seltsam klingen"
Ich weiß nicht, was du damit sagen willst. Meinst du die Beiträge gegen das Autobannsystem, über welches sich fast jeder TTT Spieler beschwert, da es einfach schlecht ist? Meinst du die Kritik gegen die Moderatoren, die dauerhaft Fehlbannen und sogar noch lächerliche Beweise schicken? Meinst du sachliche Beiträge, mit welchen nichts gemacht wurde wie diese hier:
https://www.gommehd.net/forum/threads/die-momentanen-fehler-in-ttt.941175/
Ich denke, wenn man keine Ahnung in irgendeinem Bereich hat, sollte man auch nicht solche Aussagen bringen.
PS: Der Part hier ist btw kein Front Richtung team oder so

Naja egal, zu Feuerzorns Beitrag kann ich nochmal sagen, dass Reports, wo die Mods selber das Opfer sind von anderen Mods bearbeitet werden sollten, da diese halt nicht neutral sind. Den Rest finde ich für Recht überflüssig und sehe das auch nicht als Lösung des Problems an.

MfG Ventrax
 
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