Wenn der Moderator sieht, dass der Name in der Minecraft-Datenbank existiert, bannt er ihn nicht direkt. Der Spieler muss mit dem Namen auf das Netzwerk gejoint sein und dafür benötigt der Moderator einen Beweis. Wenn er mit dem Namen nicht auf das Netzwerk gejoint ist und trotzdem gebannt wird, dann seinen Namen ändern will und dennoch nicht auf den Server kommt, wäre das sehr ärgerlich. ^^
Du gehst also davon aus, dass es Leute gibt, die Namenslisten durchsuchen, in der Hoffnung, einen anstößigen Namen von einem Spieler, der noch nie auf dem Server gespielt hat, später seinen Namen wechselt und damit verucht den Server zu betreten, zu reporten und diesen somit "unschuldig" zu bannen?
Und selbst wenn dieser höchst seltene Fall eintritt, gibt es dafür schließlich immer noch Entbannungsanträge.
Außerdem könnte man ein Plugin schreiben, dass für Namen gebannt Spieler nicht direkt bannt, sondern beim nächsten (oder ersten) Mal, dass sie den Server betreten, überprüft, ob ihr Name noch dem Namen, für den sie gebannt wurden, entspricht.
Man könnte nur eindeutig anstößige Namen blacklisten. Das wurde aber, wenn ich mich nicht irre, auch bereits geschrieben.
Herr Java-Experte, man kann beispielsweise einrichten, dass Spieler mit eZ aber nicht mit FreundeZeiten (das fragwürdige Beispiel welches bereits genannt wurde) im Namen auf die Blacklist gesetzt werden. Oder, wie gesagt, nur eindeutig anstößige Namen ^^
Gut, dann wird "FreundeZeiten" eben auf eine Liste gesetzt, die den Server auch mit "eZ" im Namen betreten darf. Und was ist jetzt, wenn jemand z.B. "SpieleZocker" heißt?
Um Namen als anstößig zu erkennen, muss ein Programm nach bestimmten Zeichenketten suchen. Hält man diese Zeichenketten kurz, z.B. "eZ", wird es zwangsläufig zu Fehlbans kommen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie diese in einem harmlosen Kontext verwendet werden können, sodass es quasi nicht möglich ist, alle als Ausnahme festzulegen.
Blockiert man dagegen nur lange, sehr eindeutige Zeichenketten, die fast schon ganze Namen sind, z.B. "vergastJuden", kann man damit, wenn überhaupt, nur eine verschwindend geringe Zahl Spieler blockieren, für die sich der Aufwand kaum lohnt.
Abgesehen davon, dass man so einen Filter ganz leicht umgehen kann, indem man z.B. Buchstaben durch Zahlen ersetzt oder Zeichen einbaut. Eine Liste zu erstellen, die auch Zeichenketten mit solchen Elementen beinhaltet, ist ungemein aufwändig und wird niemals alle Möglichkeiten abdecken.
Und um das zu erkennen, muss man übrigens kein Java-Experte sein.