Hello allerseits!
Heute mal wieder ein Thema meinerseits zu einer Sache, die sich in den letzten Monaten zu einem Trend entwickelt hat, den ich nicht gut finde, weswegen ich es auch kritisieren möchte. Wie man dem Titel als des Lesens mächtiger Mensch entnehmen kann, soll es heute um die Politik der Entbannungsanträge gehen oder genauer gesagt, wie das eigentlich von statten geht, wenn man gebannt wurde und insbesondere um die Möglichkeiten, wieder entbannt zu werden. Da sämtliche temporären Geschichtl'n für meinen Beitrag ohnehin irrelevant sind, meine ich mit "gebannt werden" und "Ban" sowie allen diesbezüglichen Ausdrücken nur die permanente Banstrafe, die man erhält, wenn man mit verbotenen Modifikationen das Spielgeschehen stört.
Sollte man das zweifelhafte Vergnügen haben, permanent für Hacking gebannt worden zu sein, kann man einen Entbannungsantrag stellen, der (wenn man beachtet, wie es sich gedacht wurde) dafür da ist, nach Beweisen zu fragen, sich zu rechtfertigen/zu entschuldigen und um eine Verkürzung bzw. Aufhebung der Strafe zu diskutieren.
Das Problem No. 1: Eigentlich sollte bereits im Antrag ALLES bezüglich eines Bans geklärt werden. Dafür ist er ja da .. Leider wurde es in letzter Zeit ein Trend, überall darauf hinzuweisen, dass man den betreffenden Moderator ja per Unterhaltung anschreiben könne, um "weiterzudiskutieren" oder NOCH BESSER, der Teamleitung eine E-Mail zu schreiben, um sich zu beschweren. Was hier im Prinzip geschehen ist, ist die Eröffnung von drei (!!) möglichen Instanzen, um eine Strafe aufzuheben. Sowas gibt es bei keinem anderen Netzwerk und geht völlig am Sinn von Entbannungsanträgen vorbei. Weiters gibt es aber auch keine offizielle Position seitens des Teams bezüglich dieser Diskussion per Unterhaltung. Manche Mods haben sie komplett deaktiviert, manche antworten auf sowas einfach gar nicht (mehr) und nur die wenigsten lassen sich (zurecht) auf eine Diskussion ein. Was es hier brauchen würde, wäre entweder eine Vereinheitlichung der Vorschriften oder einfach ein direktes Verbot des Zuspamen von Moderatoren. Außerdem sollte die E-Mail der Teamleitung für ernsthafte Beschwerden und grobe Verstöße da sein und nicht für jeden abgelehnten Entbannungsantrag und Alltags-Mimimi und genau so sollte sie auch dargestellt werden.
Dies erfordert aber auch ein Umdenken mancher Moderatoren bei der Bearbeitung von Anträgen. Man sollte hier die Diskussion dementsprechend auch wirklich zu Ende führen. Der User sollte nachher verstanden haben, wieso es zu dieser Entscheidung kam und was er falsch gemacht hat. Viele Mods lassen sich erst gar nicht auf eine Diskussion ein, was ich schade finde, weil meistens noch einiges an Fragen offen bleibt. Ich verstehe die Verwendung von Standardtexten und Pauschal-Antworten, aber für manches braucht man eben auch mehr als das. Vielen Mods fehlt auch das Verständnis für PvP-Mechaniken und Minecraft, weswegen viele ihren Standpunkt auch nicht klar diskutieren können. Da möchte ich aber nicht allzu weit in die Tiefe gehen.
Problem No. 2: Das ist jetzt eher etwas, was mir persönlich unbegreiflich ist. Wer in der CW-Szene aktiv ist weiß vielleicht wovon ich spreche: manche Leute werden gefühlte tausend mal gebannt, wieder entbannt und erhalten die zehnte Chance nach ein paar Wochen, trotz abgelehntem Entbannungsantrag. Das betrifft meist bekanntere Gesichter (ich möchte absichtlich keine Namen nennen) die auf Twitter mehrere tausend Follower haben und sich dort lautstark beschweren. Sind wir in einem Zwei-Klassen System??????? Was für eine Bedeutung hat das Wort permanent denn bitte noch, wenn jeder mit genug Reichweite der auf Twitter Randale macht zehntausend mal entbannt wird? Ich finde das eine absolute Frechheit allen gegenüber, die nicht die Möglichkeit dazu haben. Nach der ersten Instanz (Ablehnung des EAs durch einen Mod - also ein offizielles Organ des Serverteams) und in Extremfällen vielleicht nach einem zweiten mal drüberschauen durch die Teamleitung sollte für jedermann Schluss sein. Was gibt es da wochenlang zu diskutieren, bis dann soviel diskutiert wurde, dass sich keiner mehr auskennt und es dann heißt "im Zweifel für den Angeklagten" Das finde ich wirklich unter aller Sau, sorry.
So, damit wären wir auch schon am Ende angekommen. Viel Hoffnung, dass sich viel ändert besteht zwar nicht, aber alleine es mal geschrieben zu haben, tut mir persönlich gut. An Alle die es bis hier her geschafft haben: Respekt
Was haltet ihr denn davon? Man kann ja gerne diskutieren. Auch ne Meinung von Teammitgliedern wäre interessant, auch wenn sich die meisten so oder so nie im Forum äußern.
Haute rein!
Ianosch
Heute mal wieder ein Thema meinerseits zu einer Sache, die sich in den letzten Monaten zu einem Trend entwickelt hat, den ich nicht gut finde, weswegen ich es auch kritisieren möchte. Wie man dem Titel als des Lesens mächtiger Mensch entnehmen kann, soll es heute um die Politik der Entbannungsanträge gehen oder genauer gesagt, wie das eigentlich von statten geht, wenn man gebannt wurde und insbesondere um die Möglichkeiten, wieder entbannt zu werden. Da sämtliche temporären Geschichtl'n für meinen Beitrag ohnehin irrelevant sind, meine ich mit "gebannt werden" und "Ban" sowie allen diesbezüglichen Ausdrücken nur die permanente Banstrafe, die man erhält, wenn man mit verbotenen Modifikationen das Spielgeschehen stört.
Sollte man das zweifelhafte Vergnügen haben, permanent für Hacking gebannt worden zu sein, kann man einen Entbannungsantrag stellen, der (wenn man beachtet, wie es sich gedacht wurde) dafür da ist, nach Beweisen zu fragen, sich zu rechtfertigen/zu entschuldigen und um eine Verkürzung bzw. Aufhebung der Strafe zu diskutieren.
Das Problem No. 1: Eigentlich sollte bereits im Antrag ALLES bezüglich eines Bans geklärt werden. Dafür ist er ja da .. Leider wurde es in letzter Zeit ein Trend, überall darauf hinzuweisen, dass man den betreffenden Moderator ja per Unterhaltung anschreiben könne, um "weiterzudiskutieren" oder NOCH BESSER, der Teamleitung eine E-Mail zu schreiben, um sich zu beschweren. Was hier im Prinzip geschehen ist, ist die Eröffnung von drei (!!) möglichen Instanzen, um eine Strafe aufzuheben. Sowas gibt es bei keinem anderen Netzwerk und geht völlig am Sinn von Entbannungsanträgen vorbei. Weiters gibt es aber auch keine offizielle Position seitens des Teams bezüglich dieser Diskussion per Unterhaltung. Manche Mods haben sie komplett deaktiviert, manche antworten auf sowas einfach gar nicht (mehr) und nur die wenigsten lassen sich (zurecht) auf eine Diskussion ein. Was es hier brauchen würde, wäre entweder eine Vereinheitlichung der Vorschriften oder einfach ein direktes Verbot des Zuspamen von Moderatoren. Außerdem sollte die E-Mail der Teamleitung für ernsthafte Beschwerden und grobe Verstöße da sein und nicht für jeden abgelehnten Entbannungsantrag und Alltags-Mimimi und genau so sollte sie auch dargestellt werden.
Dies erfordert aber auch ein Umdenken mancher Moderatoren bei der Bearbeitung von Anträgen. Man sollte hier die Diskussion dementsprechend auch wirklich zu Ende führen. Der User sollte nachher verstanden haben, wieso es zu dieser Entscheidung kam und was er falsch gemacht hat. Viele Mods lassen sich erst gar nicht auf eine Diskussion ein, was ich schade finde, weil meistens noch einiges an Fragen offen bleibt. Ich verstehe die Verwendung von Standardtexten und Pauschal-Antworten, aber für manches braucht man eben auch mehr als das. Vielen Mods fehlt auch das Verständnis für PvP-Mechaniken und Minecraft, weswegen viele ihren Standpunkt auch nicht klar diskutieren können. Da möchte ich aber nicht allzu weit in die Tiefe gehen.
Problem No. 2: Das ist jetzt eher etwas, was mir persönlich unbegreiflich ist. Wer in der CW-Szene aktiv ist weiß vielleicht wovon ich spreche: manche Leute werden gefühlte tausend mal gebannt, wieder entbannt und erhalten die zehnte Chance nach ein paar Wochen, trotz abgelehntem Entbannungsantrag. Das betrifft meist bekanntere Gesichter (ich möchte absichtlich keine Namen nennen) die auf Twitter mehrere tausend Follower haben und sich dort lautstark beschweren. Sind wir in einem Zwei-Klassen System??????? Was für eine Bedeutung hat das Wort permanent denn bitte noch, wenn jeder mit genug Reichweite der auf Twitter Randale macht zehntausend mal entbannt wird? Ich finde das eine absolute Frechheit allen gegenüber, die nicht die Möglichkeit dazu haben. Nach der ersten Instanz (Ablehnung des EAs durch einen Mod - also ein offizielles Organ des Serverteams) und in Extremfällen vielleicht nach einem zweiten mal drüberschauen durch die Teamleitung sollte für jedermann Schluss sein. Was gibt es da wochenlang zu diskutieren, bis dann soviel diskutiert wurde, dass sich keiner mehr auskennt und es dann heißt "im Zweifel für den Angeklagten" Das finde ich wirklich unter aller Sau, sorry.
So, damit wären wir auch schon am Ende angekommen. Viel Hoffnung, dass sich viel ändert besteht zwar nicht, aber alleine es mal geschrieben zu haben, tut mir persönlich gut. An Alle die es bis hier her geschafft haben: Respekt
Was haltet ihr denn davon? Man kann ja gerne diskutieren. Auch ne Meinung von Teammitgliedern wäre interessant, auch wenn sich die meisten so oder so nie im Forum äußern.
Haute rein!
Ianosch