Ich habe lange überlegt, ob ich das wirklich schreiben soll, aber ich denke, es ist besser, wenn das zumindest einmal angesprochen wird.
Vor einigen Monaten wurde ich von einem Administrator des Netzwerks direkt kontaktiert. Nicht über die üblichen Wege, sondern eher… informell. Mir wurde ein internes Programm vorgestellt, das offiziell nie existiert hat.
Es ging um einen Content-Bereich namens: Interaction Oversight (IO).
Mir wurde erklärt, dass es sich dabei um eine Art erweiterten Analysebereich handelt, der außerhalb der sichtbaren Teamstruktur arbeitet. Keine Ränge im Spiel, keine öffentliche Auflistung im Forum. Stattdessen ein kleines Netzwerk aus sogenannten „Shadow Members“, die im Hintergrund tätig sind.
Die Aufgabe klang zunächst harmlos: Spielerverhalten auswerten, Muster erkennen, die Spielerfahrung verbessern. Alles unter dem Deckmantel von „Optimierung“ und „Qualitätssicherung“.
Also habe ich zugesagt.
Am Anfang lief alles noch relativ normal.
Wir haben typische Dinge analysiert, Spielzeit, Aktivitäten, bevorzugte Modi. Nichts, was man nicht auch aus anderen Bereichen erwarten würde.
Doch mit der Zeit hat sich der Fokus verschoben.
Es ging plötzlich nicht mehr nur darum, was Spieler tun, sondern wie sie es tun.
AFK-Zeiten wurden genutzt, um Aufmerksamkeitsspannen einzuschätzen.
Bewegungsmuster galten als Hinweis auf Entscheidungsverhalten.
Selbst die Anordnung im Inventar wurde intern als „kognitive Struktur“ bewertet.
Kurz darauf wurden interne Scores eingeführt.
Spieler bekamen versteckte Werte basierend auf Konsistenz, Risikobereitschaft und etwas, das als „Interaktionsstabilität“ bezeichnet wurde.
Und dann wurde es… seltsam.
Spieler, die beim Warten häufig springen, wurden als „hoch impulsiv“ markiert.
Leute, die mehr als einmal Kuchen gecraftet haben, galten als „emotional ausdrucksstark“.
Die Geschwindigkeit, mit der Diamant-Equipment erreicht wurde, wurde als „Selbstbewusstseins-Metrik“ diskutiert.
Ich wünschte wirklich, das wäre ein Witz.
Es gab sogar interne Gespräche über sogenannte „Player Alignment Profiles“, bei denen Nutzer danach eingeteilt wurden, wie vorhersehbar oder „steuerbar“ sie im Spiel sind.
Ab diesem Punkt konnte ich das nicht mehr ignorieren.
Ich bin diesem Programm beigetreten, weil ich dachte, ich helfe dabei, die Community zu verbessern. Nicht, um im Hintergrund ein System zu unterstützen, das Spieler auf eine Weise analysiert, die weit über das hinausgeht, was irgendjemand erwarten würde.
Deshalb steige ich hier aus.
Ich möchte kein Teil von etwas sein, das so intransparent und fragwürdig arbeitet, egal, wie gut es nach außen dargestellt wird.
Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag Fragen aufwerfen wird. Und ehrlich gesagt sollte er das auch.
Ich werde nach diesem Beitrag vermutlich gebannt sein, ich kann zu meiner eigenen Sicherheit nur noch folgendes sagen. Der Name des Admins dieser mich für dieses Programm rekrutiert hat reimt sich auf Maus, Raus und Haus.
Lebt wohl!
Vor einigen Monaten wurde ich von einem Administrator des Netzwerks direkt kontaktiert. Nicht über die üblichen Wege, sondern eher… informell. Mir wurde ein internes Programm vorgestellt, das offiziell nie existiert hat.
Es ging um einen Content-Bereich namens: Interaction Oversight (IO).
Mir wurde erklärt, dass es sich dabei um eine Art erweiterten Analysebereich handelt, der außerhalb der sichtbaren Teamstruktur arbeitet. Keine Ränge im Spiel, keine öffentliche Auflistung im Forum. Stattdessen ein kleines Netzwerk aus sogenannten „Shadow Members“, die im Hintergrund tätig sind.
Die Aufgabe klang zunächst harmlos: Spielerverhalten auswerten, Muster erkennen, die Spielerfahrung verbessern. Alles unter dem Deckmantel von „Optimierung“ und „Qualitätssicherung“.
Also habe ich zugesagt.
Am Anfang lief alles noch relativ normal.
Wir haben typische Dinge analysiert, Spielzeit, Aktivitäten, bevorzugte Modi. Nichts, was man nicht auch aus anderen Bereichen erwarten würde.
Doch mit der Zeit hat sich der Fokus verschoben.
Es ging plötzlich nicht mehr nur darum, was Spieler tun, sondern wie sie es tun.
AFK-Zeiten wurden genutzt, um Aufmerksamkeitsspannen einzuschätzen.
Bewegungsmuster galten als Hinweis auf Entscheidungsverhalten.
Selbst die Anordnung im Inventar wurde intern als „kognitive Struktur“ bewertet.
Kurz darauf wurden interne Scores eingeführt.
Spieler bekamen versteckte Werte basierend auf Konsistenz, Risikobereitschaft und etwas, das als „Interaktionsstabilität“ bezeichnet wurde.
Und dann wurde es… seltsam.
Spieler, die beim Warten häufig springen, wurden als „hoch impulsiv“ markiert.
Leute, die mehr als einmal Kuchen gecraftet haben, galten als „emotional ausdrucksstark“.
Die Geschwindigkeit, mit der Diamant-Equipment erreicht wurde, wurde als „Selbstbewusstseins-Metrik“ diskutiert.
Ich wünschte wirklich, das wäre ein Witz.
Es gab sogar interne Gespräche über sogenannte „Player Alignment Profiles“, bei denen Nutzer danach eingeteilt wurden, wie vorhersehbar oder „steuerbar“ sie im Spiel sind.
Ab diesem Punkt konnte ich das nicht mehr ignorieren.
Ich bin diesem Programm beigetreten, weil ich dachte, ich helfe dabei, die Community zu verbessern. Nicht, um im Hintergrund ein System zu unterstützen, das Spieler auf eine Weise analysiert, die weit über das hinausgeht, was irgendjemand erwarten würde.
Deshalb steige ich hier aus.
Ich möchte kein Teil von etwas sein, das so intransparent und fragwürdig arbeitet, egal, wie gut es nach außen dargestellt wird.
Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag Fragen aufwerfen wird. Und ehrlich gesagt sollte er das auch.
Ich werde nach diesem Beitrag vermutlich gebannt sein, ich kann zu meiner eigenen Sicherheit nur noch folgendes sagen. Der Name des Admins dieser mich für dieses Programm rekrutiert hat reimt sich auf Maus, Raus und Haus.
Lebt wohl!
April, April.