Storywettkampf|GommeHDnet - Olympics

AJKD

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8 Apr. 2015
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Hey c:


Dies ist der Wettkampfthread zum Storywriting.

Zu den Olympics:
https://www.gommehd.net/forum/threads/die-gommehd-net-olympics-1-2017.685064/

Hier sollen nur die Teilnehmer ihre Geschichten/Wunschgenres posten.

Andere Beiträge werden gelöscht.

Allgemeiner Ablauf:

In dieser Kategorie wird es so ablaufen, dass alle 3 Leute gegeneinander antreten.

Zum Ablauf. Jeder wählt für seine erste Runde ein Genre aus, mit dem er schreiben möchte.
Also gibt es in den Runden immer das eigene Wunschgenre, und das des Gegners. Es wird festgelegt, welches Genre zuerst geschrieben wird und dann wird eine Frist von einer Woche für das Schreiben der Geschichten vorgegeben. Selbiges in Runde 2 und 3.
Bei zu späten Abgaben werden Punkte abgezogen. Wer mehr als 48 Stunden Verspätung hat, wird für diese Runde 0 Punkte erhalten.

Es sollen Kurzgeschichten sein, nichts allzu langes - aber zu kurz sollte es auch nicht sein.

Zur Bewertung, es wird so aufgeteilt:

-20 Punkte auf sprachliche Richtigkeit (Rechtschreibung, Grammatik, Anwendung von Stilmitteln, Zeichensetzung etc.)

-20 Punkte für Umsetzung
(geschlossene und runde Geschichte, Genre richtig umgesetzt, Inhalt, kreative Ideen)

-20 Punkte Uservoting
(Eure Meinung, es wird über die Likefunktion gevotet)

Die Punkte von beiden Runden werden am Ende zusammengezählt und werden den Sieger zeigen.
Bei einem Gleichstand gewinnt der, im fremden Genre mehr Punkte hatte. Sollte dort auch Gleichstand herrschen, wird das Uservoting hinzugezogen.


Teilnehmer:

@AgentHausi -> Fantasy
@Crobito -> Sci-Fi
@Robekh -> Thriller


Bitte wählt eure Wunschgenres unter dem Thread aus.

Nachdem alle ihr Wunschgenre geschrieben haben, werde ich die Frist festlegen!

Auf einen spannenden Wettkampf,

~Das Jury-Team der GommeHD.net-Olympics
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mir das Genre "Thriller" auswählen :)
Ist zwar vllt für ne Kurzgeschichte nicht so einfach, aber mit Spannung kann man ja trotzdem arbeiten :p
 
In Ordnung!

Wir werden dann mit Fantasy anfangen, als zweites wird Sci-Fi kommen und zuletzt der Thriller.

Ihr habt dann ab heute bis zum 22.05. Zeit, eine Fantasykurzgeschichte zu schreiben. Viel Erfolg und viel Spaß beim Schreiben!
 
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Reaktionen: Crobito und Robekh
In einem kleinen Dorf, inmitten einer komischen Welt, wohnen eine Hand voll Elfenartige Lebewesen. Sie nennen sich selber Dulden. Die Dulden sind mit magischen Kräfte ausgestattet und haben einige in ihrer Umgebung. Den lieben langen Tag verbringen sie damit ihre magischen Fähigkeiten zu erforschen und weiter zu entwickeln. Als sie eines Tages weiter am erforschen und entwickeln waren, kamen ihre altbekannten "Kollegen" vorbei. Die zwei Stämme verstehen sich nicht sonderlich gut und haben auch oft Krach. Dieses Mal gab es aber richtig viel Krach, da man sich gegenseitig magische Erkenntnisse entwenden wollten. Es kam soweit, dass ihre Gegner damit begonnen haben das Dorf zu zerstören. Um dem sicheren Tod zu entkommen entschlossen sie sich ihre wichtigsten Sachen zu packen und zu verschwinden. So zumindest war es ihr Plan, die Gegner wollten sich aber nicht mit dem Dorf, dass sie eroberten, zufrieden geben und versuchten mit aller Kraft die Dulden noch aufzuhalten, sie haben es auch geschafft die Dulden abzufangen, jedoch wurden sie anschliessend mit allen magischen Kräften die die Dulden aufbringen konnten, verwirrt. Als sich die Dulden absetzten konnten, entschlossen sie sich noch einen kurzen Besuch beim, aktuellen, leeren Dorf ihrer Gegner abzustatten und dort noch ein bisschen was Plündern. Das funktionierte auch problemlos und sie haben es noch geschafft das Dorf zu verlassen bevor die anderen heimkamen. Sie entschieden sich allerdings nicht mehr nachause zu gehen und flogen noch einige Stunden weiter Richtung Osten. Als es langsam Abend wurde, entschlossen sie sich das Dorf dort zu bauen. Einige Tage später hatten sie auch sämtliche wichtigen Gebäude wieder erstellt und konnten mit ihrem neuem Leben beginnen. Ihre Gegner sahen sie auch tagelang nichtmehr und so genossen sie ihr Leben.

Ende.

Es ist mir bewusst das die Geschichte absolut kurz und scheisse ist. Ich wollte allerdings nicht ohne einen Beitrag dastehen, da ich mich für diesen Wettbewerb angemeldet habe, aber wirklich Zeit hatte ich die letzten Tagen auch nicht, da ich eine wichtige praktische Prüfung hinter mich bringen musste.
 
In Ordnung :)
Du kannst ja in den folgenden Runden besser abschneiden.

@Crobito @Robekh
Ich markiere euch hier nochmal, als kleinen Hinweis für die Abgabe :)
 
Soo, dann möchte ich auch gerne mal meinen Text posten.
Ich möchte übrigens noch ganz kurz jeden von euch darauf hinweisen, dass er doch sehr gerne dazu eingeladen ist unsere Texte durchzulesen und anhand der Like-Funktion zu bewerten.
Immerhin stellt ihr (alle User, auch du, genau du!) eine wichtige Rolle in diesem Story-Wettkampf dar :)

Er versuchte zu schreien. Doch dann wurde alles schwarz.


Langsam aber sicher kam er wieder zu sich. Am Boden liegend, nicht in der Fassung sich auch nur einen Meter zu bewegen, öffnete er die Augen und erblickte weiche Sonnenstrahlen. Es war bereits spät geworden als er sich auf den Weg begab sein neues, selbstgebautes Boot auszuprobieren. Ihm fiel wieder ein, dass ihn der Hafenmeister noch vor stürmischem Wetter warnte, doch er blieb stur. Nach einiger Zeit wurde die See immer ungemütlicher bis ihn irgendwann eine hohe Welle erfasste, vom Boot zerrte und ihn dem endlosen Wasser des Meeres auslieferte. An den weiteren Verlauf konnte er sich nicht mehr erinnern. Hilfesuchend blickte er um sich. Aber da war niemand. Niemand, der ihm helfen konnte, niemand, der ihn hier wegbringen konnte. Nun stand er langsam und wackelig auf. Schleppend erkundete er den Strand, welcher in den letzten Sonnenstrahlen rötlich erschien. Hinter dem Strand verbargen sich viele dichte und grosse Bäume, die es ihm nicht ermöglichten den weiteren Verlauf des Landes zu erspähen. Unwissend, ob er sich auf einer Insel oder dem Festland befand, lief er weiter. Er kämpfte sich durch den dichten Wald hindurch und kam auf eine Lichtung. In der Mitte stand ein kleines aber von aussen nett aussehendes Häuschen, auf welches er nun zulief. Auf seine Klopfzeichen reagierte aber niemand. Es schien wirklich so als wäre er der einzige Mensch hier in der Wildnis. Obwohl er eigentlich nicht gerne ohne Ankündigung in dieses Haus einsteigen wollte, öffnete er die Tür, welche zum Glück nicht verschlossen war. Staunend sah er sich um. Rund um ihn herum standen nun etliche Regale voller Bücher und in der hintersten Ecke war auch ein Bett. Da er müde geworden war, beschloss er nun sich hinzulegen. Wie im Blitz schlief er ein.


Am nächsten Morgen stand die Sonne schon höher am Himmel, als er erwachte. Suchend nach etwas Essbarem lief er durch das kleine Häuschen durch. Erfolgreich war er bei der Suche allerdings nicht. Nach langer Sucherei ging er zu einem Regal voller Bücher, griff Eines heraus und schlug es auf. Ohne den Text genau zu lesen, las er laut einen vermutlich lateinischen Spruch vor. Als er den Spruch fertig gelesen hatte, schoben sich zwei Regale zur Seite und ein magisches Tor wurde freigelegt. Dahinter befand sich eine Art Portal, welches in einem helleren Violett erstrahlte. Neugierig ging er darauf zu und wollte nachgucken, welche hoffentlich schönen Dinge sich hinter dieser versteckten Türe befanden. Aber dazu kam es gar nicht. Als er durch das Portal laufen wollte, wurde er plötzlich in eine Dimension teleportiert, die ihm sofort komisch vorkam. Unwissend wo er sich befand, bewegte er sich ein paar Schritte Auf und Ab. Alles war so düster, rot-schwarz gehalten, ausschliesslich beleuchtet durch Lava, die er selbst erkennen konnte. Das Gestein kam ihm hingegen überhaupt nicht bekannt vor. Nach kurzer Orientierung wollte er aber sofort wieder in die normale Welt zurück und drehte sich in die Richtung, aus der er durch das Portal hergekommen war. Dort war mittlerweile aber kein Portal mehr. Vollkommen desorientiert lief er nun durch diese, für ihn merkwürdige Welt, bei der er immer noch der festen Überzeugung war, dass er nur einen Ausgang suchen musste, eine weitere Türe, welche ihn wieder aus diesem Raum herausbrachte. Dennoch zweifelte er irgendwie diesem Gefühl. Dieses Portal, in Zusammenhang mit dem vermeintlichen Zauberspruch, welchen er wohl aufgesagt hatte, wirkte sehr reell, dass er auf der anderen Seite eben auch nicht glauben konnte, dass es sich hierbei nur um Spezial Effekte handelte, wie sie auch in Filmen vorkommen. Dann lief er in der düsteren Welt weiter und weiter. Bislang fand er noch keinen Ausweg aus seiner Situation. Vielleicht bräuchte man auch wieder einen Zauberspruch, um hier herauszukommen, dachte er sich, verwarf aber diesen Gedanken wieder sehr schnell. Er musste positiv denken, irgendeinen Notfall-Ausgang oder Ähnliches wird es doch wohl geben, alleine zur Sicherheit der Personen, welche absichtlich solche Zaubersprüche aufsagten. Zudem musste er sich natürlich auch konzentrieren auf jeden Schritt, den er hier in der Hölle beging. Immerhin könnte er mit einem falschen Schritt ins Stolpern gerieten und dann in die Lava fallen. Es war übrigens nicht das erste Mal, dass er diese Welt innerlich als Hölle betrachtete. Mittlerweile schon reichlich erschöpft, weil er seit etwa vierundzwanzig Stunden nichts mehr gegessen und auch nicht wirklich viel getrunken hatte, schleppte er sich weiter. Augenblicklich später tauchte hinter ihm eine Gestalt auf. In der rechten Hand hielt sie etwas, was ihn an eine Gabel erinnerte, jedoch nur drei Zacken hatte. Der Teufel! Er versuchte wegzurennen, doch gegen den Teufel hatte er keine Chance. Der Teufel sprach mit ihm, jedoch verstand er bei den ganzen Sätzen überhaupt nichts, da dieser anscheinend das Gefühl hatte, dass er eine Fremdsprache verstünde – vermutlich lateinisch. Einen Ausweg aus dieser misslichen Situation sah er jetzt überhaupt nicht mehr. Nach einiger Zeit hob der Teufel seine Gabel, sagte noch etwas, was er logischerweise wieder nicht verstand und liess die Gabel auf ihn heruntersausen. In diesem Augenblick gingen ihm abertausende Gedanken durch den Kopf. Einen kleinen Zeitabschnitt lang kam ihm das Geschehen wie in Zeitlupe vor. Er dachte an seine ganze Reise, die ihn erst in diese Situation gebracht hatte. Kurz darauf sah er nur noch schwarz.


Er schreckte hoch. Am ganzen Körper schwitzend, laut schreiend richtete er sich auf und spürte kurz darauf einen massiven Schmerz in seiner Schulter. Sofort kam eine Person mit einem weissen Kittel in sein Zimmer herein. Schnell wurde ihm klar, dass er in einem Krankenhaus lag. Die Person sprach mit ihm, jedoch hörte er erst gar nicht richtig zu, da er immer noch in seine Gedanken vertieft war.


Später stellte sich heraus, dass er mit seinem Boot einen Unfall hatte und ihn der Hafenmeister dann aus dem Hafenbecken fischen musste. Zumindest der Anfang seiner blühenden Fantasie war doch nicht ganz ausgedacht.

Das Schreiben und Überlegen der Geschichte hat mir sehr viel Spass bereitet, weswegen ich mich auch auf die nächste Runde freue :)

Robekh
 
Also...Dann poste ich jetzt nun meine Kurzgeschichte zu später Stund'.
Folgendes
Ich möchte übrigens noch ganz kurz jeden von euch darauf hinweisen, dass er doch sehr gerne dazu eingeladen ist unsere Texte durchzulesen und anhand der Like-Funktion zu bewerten.
Immerhin stellt ihr (alle User, auch du, genau du!) eine wichtige Rolle in diesem Story-Wettkampf dar :)
kann ich nur unterstreichen.
Ich hatte eigentlich vor, etwas komplett anderes zu schreiben, aber irgendwie entschloss ich mich dann doch die folgende Geschichte zu schreiben. Sie ist nicht grandios, nicht unglaublich gut durchdacht, aber mit Spaß und Freude geschrieben, auch wenn die Geschichte an sich...naja...lest selber!

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LONGOD
Die Weltkarte:
EOBpGg9.jpg

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Wir schreiben das Jahr 6348 in der dritten Epoche nach der Zeitwende. Mein Volk leidet. So sehr, dass es plündert, tötet und die totale Verwüstung verbreitet. Wir waren früher einmal ein stolzes Volk. Der Name Lapēĭ, der Titel meiner Population, war in ganz Longod hoch geschätzt. Er stand für Frieden, Ruhe und Offenheit. Doch mittlerweile verbindet man ihn nur noch mit Angst, Terror, Leid und vor Allem Tod. Aber der Tod, das Leid und der Terror kam einst auch über meine Sippschaft. Ein Angriff der Dridanen im Jahre 6322, früher nannten wir sie „unsere Verbündeten“, machte all unser Vermächtnis zu Nichte. Sie verbrannten Alles, was ansatzweise brennen konnte, zerstörten jedes Heiligtum und schlachteten all unser Vieh ab. Meine Brüder und Schwestern wurden versklavt, meine Eltern getötet, aber ich? Ich wurde auserwählt. Auserwählt all den Tod und den Schrecken, der mein Volk quälte zu rächen. Reiter aus Frinalus hatten mich in jener grauenvollen Nacht aus meinem Heimatdorf nahe der „Hasked-Schlucht“ gerettet. Wieso sie mich aus diesem Blutbad befreit haben und nicht jemand Anderes weiß ich bis heute nicht. Ich lebte einige Jahre bei meinen Rettern und erlernte das Kämpfen mit den „Mathradan-Klingen“. Im Grunde sind diese Klingen nur kurze, mit einem blau-schimmerndem Saphir verzierte und äußerst scharfe Schwerter. Mein Volk war kein Kriegervolk, aber ich war Einer. Eines Tages beschloss ich mein Volk, mit Hilfe der Volcaenen, von ihrem Leid zu befreien, indem ich mit einer Armee einen Überraschungsangriff startete. Für die Volcaenen war der Zweck dieses Angriffs aber nicht die Befreiung meines Volkes, sondern die Auslöschung der Dridanen, denn Volcaen und Dridanos waren benachbarte Erzfeinde. Ich hätte voraussehen müssen, dass die Volcaenen uns nach ihrem Sieg nicht beachten würden, doch ich war von dem idyllischen Gedanken, mein Volk wieder frei zu sehen, so sehr geblendet, dass ich nicht klar denken konnte. Alles begann mit Leid und alles endete mit Leid. Meine Freunde und Verwandten standen wieder ganz am Anfang: Sie hatten keine Heimat mehr, kein Besitz mehr und das Schlimmste war: Ihnen war die Freude am Leben vergangen. Selbstmord, Armut und Raub in meiner eigenen Sippschaft waren keine Seltenheit mehr. Ich dachte, ich hätte mein Volk befreit, doch in Wahrheit habe ich es nur von der einen Katastrophe in die Nächste gestürzt. Unser einzig‘ Ausweg, so schien es zumindest, war es, die uns bekannten Lande zu verlassen und in die Ferne zu ziehen, um dort neu anfangen zu können, doch auf dem Weg dahin, entwickelte sich mein Volk zu Räubern, Verbrechern und verbreitete Angst und Schrecken überall dort, wo wir gerade langzogen.

Und da stehen wir jetzt. Ein paar 100 Lapēĭ. Allein, ohne Verbündetet in ganz Longod, ohne festen Wohnsitz. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich mein Volk noch irgendwo niederlassen wird und wieder anfangen wird, sesshaft zu werden. Ich meine, wir ziehen nun seit Jahrzehnten umher und ich bin alt geworden. Die jüngeren Generationen wissen nicht, was Eintracht, Frieden und eine Heimat bedeutet. Sie kennen nur den Tod und das Plündern. Wir befinden uns nun im Jahre 6395 kurz vor den Iden des Tritos. Unsere Zelte aufgeschlagen haben wir in den „Broran Hügeln“. Sie sind unbeschreiblich schön. Lauter Tiere, jede Menge Pflanzen und unendliche Weiten. Die Wolken scheinen einen zu umhüllen, da sie so tief sind, dass die Hügel sie einfangen. Doch diese Landschaft ist auch mörderisch, nicht wegen den Bewohnern, sondern wegen dem, was dieser Ort eigentlich ist: Ein Drehkreuz der Natur. In den Iden jedes Monats geschieht hier ein geographisches Wunder. Die Hügel verändern ihre Position, sowie die Größe und ebnen so entweder den Weg zum Passieren oder sie kesseln alle dort Lebenden ein und lassen diese verhungern. Ich bin der Einzige meines Volkes, der weiß, welch‘ Unheil hier auf uns lauert, doch ich habe beschlossen niemandem davon zu berichten, denn, ich stellte mir die Frage: Sollen noch tausende Unschuldige durch unsere Hand sterben oder sollen ein paar hundert Plünderer, Mörder und Folterer sterben, die schon lange genug Schrecken verbreitet haben?

Euch, aber erzähle ich es, denn ihr seid unsere Hoffnung. Unser Volk ist dazu verdammt hier zu sterben. Zu viel Unheil, zu viel Tod und Schrecken musste es bereits verbreiten, aber ihr. Ihr könnt unsere Sippschaft, unsere Kultur erhalten und den anderen Völkern berichten, was ich euch sagte in der Hoffnung, dass sie verstehen, aus welcher Position heraus wir handelten. Ich, ich werde nicht mitkommen. Ich bin alt und trage zu viele Sünden mit mir, als dass ich das Leben verdient hätte. Naiv, ich war naiv. Wie konnte ich mich damals nur mit den Volcaen verbünden?! Sie waren schon immer hinterhältig und bekannt für ihre nicht vorhandene Hilfsbereitschaft. Zu meinen zeitweiligen Vätern aus Frinalus hätten wir gehen müssen. Dort waren wir sicher willkommen, doch wir sind auf den falschen Pfad gelangen. Haben uns von Hass und Trauer leiten lassen, obwohl die Rettung doch nah war. Unsere Zeit ist vorbei, doch wenn ihr die Nachricht verbreitet, dass die Lapēĭ ihre Schreckenstage überwunden haben, dann. Vielleicht wird man unserem Volk dann verzeihen. Und nun. Gehet! Gehet fort! Lauft Richtung Osten und überquert den „Moenais See“. Auf der anderen Seite erwartet euch Moenais. Die vereinten Völker des Ostens. Dort seid ihr sicher und könnt eure Geschichte verbreiten. Eines Tages, vielleicht, werdet ihr zurückkehren zu diesem Ort und trauern. Trauern, um diejenigen, die nicht aus ihrer eigenen Vergangenheit lernten, sondern sie andere zu spüren ließen. Und dann. Irgendwann in weiter Ferne wird sich unser Volk möglicherweise wieder an unserer wahren, friedvollen Heimat, der "Hasked Schlucht", erfreuen dürfen. Doch bis dahin sind es noch einige Jahre. Und nun. Auf! Macht euch auf den Weg! Ich werde mich nicht von euch verabschieden, da der Schmerz so nur noch viel enormer wäre, doch ich werde euch in Gedanken behalten, als die, die unser Volk zu neuem Glanz führten.


Ende

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Crobito
 
Zuletzt bearbeitet:
Analysen etc. folgen bald, ich war in den letzten Tagen abwesend und konnte mich nicht darum kümmern.
Stay tuned c:
 
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